Usertreffen
Zwischen Glühwein und Pink Lady
Zum zweiten Mal in Folge lockte der Nürnberger Christkindlesmarkt eine Gruppe dbna’ler in die Frankenmetropole. Resultat: Die Treffen haben sich bewährt, der nächste Besuch in Köln im Sommer wird schon sehnsüchtig erwartet.

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Wichtige Grundlage: „3 im Weckla“
Doch zuerst lässt es sich Gastgeber Andreas nicht nehmen, einige Worte zur Begrüßung zu sagen. Dann zieht die Gruppe gut gelaunt in die Stadt zum Christkindlesmarkt. Dort angekommen gönnen sie sich – am selben Stand wie schon im letzten Jahr, einem absoluten Geheimtipp – ein, zwei Glühweinchen und schafften mit „3 im Weckla“ die Grundlage für den weiteren Abend.
Sie beschnuppern sich gegenseitig, einige kennen sich schon aus dem letzten Jahr, von anderen privaten Treffen oder längeren Chatkontakten. Es wird gelacht, gefrotzelt und die ersten Spitzen werden ausgetauscht. Viel Eis gibt es nicht zum Schmelzen, die Sympathien sind von Anfang an auf allen Seiten da.
Fotostrecke "Zwischen Glühwein und Pink Lady"
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Zwei Glühwein pro Nase später geht es weiter. Der Entschluss steht: Der Abend wird in einer der vielen kleinen Kneipchen im "Szene"-Viertel von Nürnberg ausklingen. In der Kneipe ihrer Wahl versinken die acht Jungs bei leckeren Cocktails, einem guten Schluck Wein und einer kraftgebenden Tasse Kaffee in guten Gesprächen: Forenthemen werden ausgepackt, man philosophiert, Witze und Zoten werden gerissen, die Stimmung ist ausgelassen.
Nachdem der Ablauf für den folgenden Tag steht, brechen die dbna’ler gegen Mitternacht auf: Sie gehen nach Hause, ins Hotel und ein dreier Trupp, für den es noch viel zu früh am Abend ist, kehrt noch in ein Irish Pub ein. Bei einem guten Guinness stehen Facebook und die Frage über den (Selbst-)Datenschutz als Thema im Raum und auch die freundliche Bedienung wird in die Debatte hineingerissen. Kurz nach zwei Uhr morgens ist man sich einig, doch noch in die Hotels einzukehren.
Eigenversorgung am Abend
Der nächste Morgen steht allen zur freien Verfügung. Während die einen in der Stadt auf der Suche nach Frühstück herumirrten – man hat schließlich Ansprüche und will bedient werden, nicht bedient sein – machen sich die anderen auf den Weg, um für die am Abend geplante Feier Getränke und Häppchen zu besorgen.
Um ein Uhr – auch hier war Pünktlichkeit bei manchen Mangelware –findet man sich am Hauptbahnhof zum Mittagessen. In einem kleinen, gemütlichen Lokal in der Altstadt gibt es Wildragout, Wiener Schnitzel und Braten mit Klößen für die –mehr oder minder – hungrigen Mäuler. Eigentlich lag das Frühstück bei manchen noch nicht so lange zurück.
Nach diesem Gaumenschmaus geht es, nachdem ein Nachzügler aufgegabelt wurde, ab in die Stadt zum Shoppen. Das kann nicht ohne Folgen bleiben. Der Aufenthalt in mehreren Läden und die wertvollen Ratschläge der anderen dbna’ler sorgt bei einem Einzelnen für eine komplette Typveränderung. In komplett neuem, feschem Stil sorgte sein gekonnter Hüftschwung für einiges Aufsehen bei den anderen Nutzern.

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Der späte Nachmittag steht einmal mehr unter dem Zeichen der Selbstbestimmung: Einige bereiten die Party vor, andere setzen nach einer kurzen Kaffeepause ihre Shoppingrunde fort, gabeln noch zwei weitere dbna’ler, welche aus dem fernen Heidelberg kamen, auf und schlagen die Zeit mit einigen Tassen Glühwein tot.
Um 20 Uhr ist es endlich wieder soweit: Alle – wieder mit der obligatorischen Verspätung einiger – treffen sich erneut vor dem B&B. Das eigentliche Highlight des Treffens steht bevor. Eine gute Freundin und Arbeitskollegin des SupportUser HeartBeat (Andi) stellt großzügigerweise ihre Wohnung in Mitten der Altstadt als Partylocation zur Verfügung.
Abstecher ins Rotlichtmilieu
Die ortskundigen Nutzer können sich einen kleinen Spaß auf dem Weg dorthin nicht verkneifen. Auf einem kleinen Umweg werden die unwissenden Nutzer durch Nürnbergs abenteuerliches Rotlichtviertel geführt. Elf Schwuppen winken die leicht bekleideten Damen durch große Vorführfenster zu. Der ein oder andere kann sich ein Zurückwinken nicht verkneifen, die Stimmung ist ausgelassen, das Gelächter groß.
Der Weg der Könige der Nacht führt zu den klassischen Cocktails Cosmopolitan und Pink Lady sowie Drinks aus der hauseigenen Bar, leckeren Häppchen, guter Musik und zwei Überraschungsgästen, nämlich einem verheirateten, homosexuellen Paar. Das steht im Laufe des Abends den neugierigen dbna‘lern zu diversen Themen Rede und Antwort.
Lautes Gelächter immer wieder
Die ganze Nacht lang wird getanzt, geratscht, gelacht und immer wieder kräftig angestoßen, die Stunden fliegen nur so vorbei. In drei Wellen brechen dann die Nutzer auf: Um Mitternacht verabschieden sich die Heidelberger und begeben sich auf die Rückreise. Um 3 Uhr bricht der Großteil gen Wohnung bzw. Hotel auf, während ein kläglicher Rest bis um kurz nach fünf in der Wohnung ausharrt, um dann zum Bahnhof bzw. zum Hotel zu starten.
Bei der jeweiligen Verabschiedung durch die Gastgeberin ist die Dankbarkeit für ihre Großzügigkeit und ihre warmherzige Art groß. Eine tolle Nacht ist zu Ende, einige wenige Stunden Schlaf stehen noch bis zum Frühstück, zu dem sich ein Teil der Gruppe wieder verabredet hat, an.

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Wieder einmal irren dann die letzten Reste der Gruppe am nächsten Vormittag auf der Suche nach akzeptabler Nahrung durch Nürnberg, da die Lokale entweder voll oder – wegen Reichtums?!? – geschlossen sind. Schließlich findet man doch noch ein paar Plätze in einem Café, wo man dann noch bis Mittag verweilt, um dann einzeln die Rückreise in alle Himmelsrichtungen anzutreten.
Sicher nach diesem Wochenende ist, dass im Jahr 2012 Köln im Sommer und im Winter wieder Nürnberg den nächsten dbna-Treffen harren. Wer dort mit dabei ist, kann wieder was erleben – das Finden neuer Freunde inbegriffen!




