TIMM vor dem Aus
Beim schwulen Fernsehsender könnten bald die Lichter ausgehen. Nach der Insolvenzanmeldung der Betreiberfirma Deutsche Fernsehwerke GmbH ist die Existenz des Senders bedroht. Auch ist unklar, ob der Sendebtrieb noch aufrecht erhalten werden kann.

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Björn Wolfram präsentiert fünfmal pro Woche Nachrichten bei TIMM. Wie lange noch?
Am Mittwoch war die Webseite von Timm zeitweise nicht mehr zu erreichen und leitet auf die Präsenz der Betreiberfirma von Timm, der Deutschen Fernsehwerke GmbH (DFW), weiter. Der Grund hierfür soll aber Serverprobleme sein und habe nichts mit einem Ende des Senders zu tun.

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Eine der wenigen Eigenproduktionen - Die TIMMOUSINE
Ziel des Insolvenzverfahrens ist die Sanierung des Senders. Ein Gelingen dieser Aktion ist allerdings nicht gesichert. Derzeit wird auch noch diskutiert, ob Timm überhaupt während des Verfahrens seinen Sendebetrieb durchgehend fortführen kann. Eine Äußerung dazu könnte in naher Zukunft erfolgen. Momentan läuft das Programm Timms ohne Veränderungen weiter.
Die weiteren Schritte werden unter der Führung des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Jürgen Wallner, Rechtsanwalt aus Berlin, abgestimmt. Dieser hat zu diesem Zweck Kontakt zu allen Beteiligten aufgenommen.

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TIMM setzt vorallem auf US-Produktionen, wie z.B. "Queer as Folk"
Zwar zeigte sich der Chef des Senders und Mitgesellschafter Frank Lukas Horsthemke noch im Dezember 2009 zufrieden und optimistisch, jedoch waren schon zu diesem Zeitpunkt Gerücht über einen weiteren Stellenabbau im Umlauf. Bereits ein gutes halbes Jahr zuvor hatte sich der Sender von nicht wenigen freien und festen Mitarbeitern getrennt.
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Quelle: dwdl.de
Bild: © Deutsche Fernsehwerke, © iotas - www.photocase.de




