Troye Sivan: Rundumschlag der Schwulenrechte

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Troye Sivan singt nicht zum ersten Mal über schwule Liebe.
© Screenshot/YouTube

Das neue Musikvideo von Troye Sivan ist eine Hommage an schwule Liebe, an Protest, an unsere Rechte. Kein Zufall, dass es zur Amtseinführung von Donald Trump veröffentlicht wurde.

Schwarz-weiße Szenen aus vergangenen Zeiten. Proteste der schwullesbischen Community, darunter Harvey Milk, der erste offen schwule Politiker der USA. Dazwischen Troye Sivan selbst in Low-key-Belichtung, ganz nah an einem Mann. Im Regen.

Am Donnerstag hat Troye Sivan, der australisch-südafrikanische Sänger und YouTuber, das Video zu seinem Song „Heaven“ veröffentlicht. Es war kein Zufall, dass einen Tag später Donald Trumps Amtseinführung als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika stattfand.

„Der wichtigste Song“ für Troye Sivan

„Wir waren immer hier. Wir werden immer hier sein. Dieses Video ist all denen gewidmet, die vor mir da waren, um für unsere Rechte zu kämpfen. Und für die, die jetzt den Kampf fortführen“, schreib er unter das Video. „In dunklen wie in hellen Zeiten, lasst uns immer lieben.“

Auf Twitter schreib er, dass „Heaven“ „der wichtigste Song ist, den ich je gemacht habe“. Das dazugehörige Video ist eine Hommage an schwule Liebe – und an den Kampf der LGBTIQ*-Community um ihre Rechte.

Troye Sivan hat nicht zum ersten Mal über schwule Liebe gesungen. In der "Blue Neighbourhood"-Reihe hat er vor zwei Jahren drei Videos veröffentlicht, die eine aufeinander aufbauende Liebesbeziehung erzählen - vom Verliebtsein (in "Wild") über Ärger mit dem Vater (in "Fools") bis zum Tod (in "Talk me down").

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Artikel veröffentlicht: 20.01.2017