„Komme so wie du bist!“
Die amerikanische Schnellrestaurantkette McDonalds tritt nun auch in Europa homofreundlich auf. Seit kurzem läuft in Frankreich ein „schwuler“ Spot des Unternehmens. Dies bezeugt die Fortsetzung der homofreundlichen Firmenpolitik des Konzerns. McDonalds wurde deswegen zuletzt in den USA von der konservativen „American Family Association“ kritisiert.

© McDonalds Frankreich/Youtube
Auschnitt aus dem Werbevideo von McDonalds Frankreich
Dieser kurze Werbefilm erzeugt innerhalb der schwulen Szene verschiedene Reaktionen. Auf der einen Seite wird Kritik daran geübt, dass sich der Sohn nicht outen möchte, während auf der anderen Seite die Meinung vertreten wird, dies sei nun mal die Normalität bei schwulen Jugendlichen.
AFA-Aufruf zum Boykott McDonalds
Noch 2008 gab McDonalds in den Vereinigten Staaten nach einem mehrmonatigen Boykott durch die „American Family Association“ (AFA) nach. „McDonalds hat sich dafür entschieden, die homosexuelle Agenda zu unterstützen, das schließt auch die Forderung nach Öffnung der Ehe ein“, so die Kritik der evangelikalen Lobbygruppe. Besonders stößt sich die AFA an der Unterstützung des CSDs durch die Schnellrestaurantkette in San Francisco.
Zu Beginn verkündete McDonalds, daß der Konzern alle Angestellten und Kund gleich behandele und sich trotz des Boykottaufrufs sich die Firmenpolitik nicht ändern werde. Kurz darauf jedoch: Zur Unternehmensphilosophie gehöre es nicht, sich in politische oder gesellschaftliche Streitfragen einzumischen, wie die Unternehmensleitung des Markenrestaurants mitteilte. Man werde sich in Hinsicht auf die „Homo-Ehe“ in Zukunft neutral verhalten.
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Quelle: gayboy.at




