Aufklärung gegen „Homoheiler“
Radikal christliche Organisationen, sogenannte Evangelikale, sind aus Sicht des Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) auf dem Vormasch. Daher gibt es nun das offene Netzwerk Mission Aufklärung, das sich gegen homophobe Ideologie stellt.

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Evangelikale, fundamentalistische Organisation treten gerne mit der Behauptung auf, Homosexualität sei veränderbar oder therapierbar.
Daher wurde nun das Portal mission-aufklaerung.de als Teil der Antihomophobiearbeit des LSVD geschaffen. Das offene Netzwerk „Mission Aufklärung“ tritt Umpolungsangeboten entgegen und leistet Aufklärung. Entstanden ist es in einem Arbeitsbereich des sächsischen Landesverbandes.
Möglichkeiten des Ausstiegs aufzeigen
Die Grenze ist aber noch lange nicht beim Engagement gegen religiös begründete Diskriminierung gezogen. „Wir wollen auch Betroffenen, etwa homosexuellen Christen, die in die Fänge von "Umpolern" geraten sind, Alternativen und Möglichkeiten des Ausstiegs aufzeigen“, verkündet der LSVD.
Therapie- und Umpolungsangebote seien für Lesben und Schwule eine Beleidigung und eine Zumutung, so der Verband in einer Presseerklärung.. „Sie sind nicht nur gefährlich oder antiquiert, sondern auch unwissenschaftlich“, begründen die Verantwortlichen.. Darin wisse man sich mit den wirklichen Sachverständigen aus Psychiatrie und Psychologie, aus Sexualwissenschaft und Pädagogik einig.
Facette der menschlichen Sexualität
Sie stimmten darin überein, dass die homosexuelle Identität schon in frühester Kindheit entstünde. „Homosexualität ist eine Facette der menschlichen Sexualität. Nicht mehr und nicht weniger“, stellt der LSVD klar. Genau deshalb habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität 1992 aus dem Katalog der Krankheiten (ICD) entfernt..
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"Mission Aufklärung" im Netz»Artikel des Humanistischen Pressediensts»




