Schwarz-gelber Zoff
In Sachen Gleichstellungspolitik knackt es innerhalb der Bundesregierung heftig. Der saarländische Ministerpräsident Müller (CDU) will wie die FDP das Ehegattensplitting auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Die CSU und Finanzminister Schäuble (CDU) wehren sich.

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Peter Müller (CDU) will das Ehegattensplitting auch für die Homo-Ehe.
Auf Dauer kein Ausschluss
Da auch in Regierungskreisen davon ausgegangen wird, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften auf Dauer nicht vom Ehegattensplitting ausgeschlossen bleiben können, wird über einen Kuhhandel spekuliert: Damit der konservative Flügel der Unionsparteien nicht verärgert wird, gibt man beim Ehegattensplitting nach, wird aber die Kinderadoption für Schwule und Lesben, wie sie die FDP fordert, abweisen.

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Kommt bald auch die steuerliche Gleichstellung für schwule und lesbische Paare mit klassischen Ehepaaren?
Verfassungsbeschwerden gegen gültige Ehegattensplittingregelung
Der Vorstoß des CDU-Politikers Müller ist auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zurückzuführen, nachdem eingetragene Partnerschaften bei der Erbschaftssteuer nicht anders behandelt werden dürften wie Ehen (dbna berichtete). Gegen den Ausschluss von gleichgeschlechtlichen Paaren beim Ehegattensplitting sind ohnehin noch drei Verfassungsbeschwerden anhängig.
Quelle: spiegel.de




