CSD Berlin

Wissen schafft Akzeptanz!

Unter diesem Motto steht der diesjährige Christopher Street Day in Berlin. dbna war für euch auf der Parade dabei und haben ein paar Eindrücke gesammelt.

Bild: Fabian/dbna

Berlins Straßen waren am Samstag besonders voll, bunt, vielfältig und vor allem schrill. Die CSD- Parade zog durch die Stadt und lockte etwa 700.000 Besucher an, die zusammen feierten, tanzten und Spaß hatten – aber auch demonstrierten.

Pünktlich um 12:30 Uhr hatten Berlins regierender Oberbürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der britische Botschafter Simon McDonald zusammen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Philip Murphy und dem Gesandten der niederländischen Botschaft Frank Mollen den Startschuss gegeben. Der Straßenzug begann an der Gitschiner Straße in Kreuzberg und führte an der russischen Botschaft vorbei bis zum Abschluss am Brandenburger Tor.

Politischer als sonst?

In den letzten Jahren wurde der Christopher Street Day zunehmend wegen seiner Konsumlastigkeit kritisiert. Der Tag hätte seinen politisch-kritischen Hintergrund verloren, meinen die Kritiker. Dagegen setzten die Veranstalter ein Zeichen, indem die Route an der russischen Botschaft in Berlin vorbeiführte. Damit sollten die Missstände in dem Land angeprangert werden, wie etwa das Verbot des CSDs (dbna berichtete).

Fotostrecke: Wissen schafft Akzeptanz!


23.06.2012  | Bild: © dbna

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