Umfrage

Hast du schon Taschengeldangebote bekommen?

Viele junge schwule Männer bekommen auf Dating-Plattformen Taschengeldangebote. Das Geld ist verlockend, vor allem für Minderjährige. Dabei steckt dahinter einfach nur Prostitution.

Das Video stellt die Frage: Was wäre wenn?

Das Video stellt die Frage: Was wäre wenn?

Bild: YouTube/queerblick

TG. Zwei Buchstaben, auf die viele junge Schwule im Laufe ihres Lebens stoßen. Anfangs eine kryptische Abkürzung, wird bald klar, was dahinter steckt: Taschengeld. Das klingt erst einmal so nett, fast schon niedlich. Taschengeld weckt Assoziationen. Die ersten Euro (oder noch Mark), die man für Süßes ausgegeben hat. Die ersten großen Ansparungen: Aufs Fahrrad, für den Führerschein.

Doch dahinter steckt Prostitution. Sex gegen Geld. 

Dagegen ist nichts zu sagen. Ob das moralisch ist oder nicht, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Wer allerdings einen Minderjährigen für sexuelle Handlungen bezahlt, macht sich sogar strafbar. Ansonsten sind "TG-Angebote" legal.


Umfrage: Hast du schon TG-Angebote bekommen?

Und genau Minderjährige sind es, die besonders anfällig für solche Nachrichten sind. Viel Geld in kurzer Zeit - bei einem knappen Budget ist das schon mal ein Gedanke wert. In Essen finden solche von Prostitution bedrohten Jungs Hilfe und Unterstützung in der "Jungen-WG Nachtfalke".

Und auch das LGBTIQ*-Medienprojekt queerblick hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt. In einem neuen Social Spot fragt: Was wäre wenn? Deshalb wollen wir auch von dir wissen: Hast du überhaupt schon einmal Taschengeldangebote bekommen?


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Diskussion zum Thema

03.08.2016

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