Ratgeber

7-Tipps für ein Dinner ohne Stress

von Erik

dbna zeigt dir, wie du deinen Schatz daheim ohne Hektik lecker bekochen kannst – und wie es ihm auch prima schmecken wird.

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. In vielen Städten tummeln sich die unterschiedlichsten Restaurants und Fast Food Buden. Ein Besuch in einer gastronomischen Einrichtung ist bequem und erfordert somit keine lästige Vor- und Nachbereitung in der eigenen Küche. Somit kannst du voll und ganz die Zeit mit deinem Partner genießen.

Doch wie wäre es mit einem leckeren Essen zu zweit in den eigenen 4-Wänden?

Mit den folgenden Tipps wird das Kochen sicher auch in deiner eigenen Küche entspannend.

Tipp 1: Das Essen gedanklich vorbereiten

Bevor mit dem Kochen begonnen wird, sollte das Dinner gedanklich geplant und vorbereitet werden. Mit einer festen Struktur lassen sich somit mehrere Gänge besser koordinieren und das Kochen endet somit sicher nicht in einem Desaster.

Bild: haveseen/istockphoto.com

Zuerst solltest du natürlich herausfinden was dein Partner gerne isst. Möchtest du ihn überraschen, dann ist vorsichtiges Herantasten gefragt.

Zum Beispiel könnte ein gemeinsamer Gang durch den Supermarkt hilfreich sein, in dem man einen Small Talk über die Produktpalette führt. Anderenfalls könntest du auch einfach deinem Partner erzählen, was du dir schon selbst gekocht hast. Anhand seiner Reaktion merkst du dann auch recht gut, was er mögen könnte.

Du hast deine Fühler rausgestreckt und weißt was es geben soll? Dann geht es jetzt an das Durchforsten von Rezepten. Dazu eignen sich diverse Kochbücher, Internetseiten oder natürlich auch Geheimrezepte von Mutti oder Omi.

Damit du beim Kochen nicht ins Schwitzen kommst, weil möglicherweise das eine oder andere fehlt, ist das Schreiben einer Einkaufsliste sehr vorteilhaft.

Tipp 2: Die Vorbereitung deines aufgestellten Menüs  

Du hast die Zutaten eingekauft und gut gelagert? Dann folgt anschließend der wichtige Schritt der Vorbereitung, um später nicht ins Schwitzen zu kommen.

Bevor du mit der Zubereitung beginnst, sollten natürlich der Tag und die Uhrzeit des Dinners mit deinem Freund vereinbart werden. Weiterhin kann es nicht verkehrt sein, wenn du dir zu jedem Gang die notwendigen Schritte notierst. Somit hast du vor dem eigentlichen Kochen eine feste Struktur in Form einer Checklist, die argen Stress vermeidet.

Am besten bereitest du vor dem eigentlichen Kochtag einige Komponenten oder sogar Gänge vor. So kann beispielsweise eine Suppe auch einen Tag vorher liebevoll vorgekocht werden und wird kurz vor dem Servieren nur noch erhitzt und mit frisch gerösteten Croutons, frisch gehackten Kräutern oder Pfannenkuchenstreifen verfeinert und dem Liebsten kredenzt.

Auch Desserts wie zum Beispiel ein Parfait, ein Mouse au Chocolate oder andere Cremes lassen sich prima vorbereiten und halten sich im Kühlschrank einen Tag lang. Weiterhin können frische Früchte zum Garnieren auch einen Abend zuvor vorbereitet werden und halten sich abgedeckt mit Klarsichtfolie im Kühlschrank.

Bild: uchar/istockphoto.com

Tipp 3: Die etwas schwierigere Vorbereitung des Hauptganges

Bei einem 3-Gang Menü ist der 2. Gang und somit Hauptgang meist am zeitaufwendigsten und lässt sich nur mäßig vorbereiten, da das nochmalige Aufwärmen von kurz gebratenem Fleisch, gebratenem Fisch oder auch das erneute Erhitzen von vegetarischen Speisen die Qualität meist mindert.

Dennoch kannst du am eigentlichen Kochtag Zeit sparen, wenn das Fleisch und der Fisch bereits im Vorfeld portioniert werden. Auch lässt sich Gemüse im Vorfeld putzen und kann schon je nach Bedarf zurecht geschnitten werden. Planst du jedoch einen klassischen Braten, dann muss dieser natürlich aufgrund der langen Garzeit in jedem Fall vorgeschmort werden und das erneute Erhitzen über sich ergehen lassen.

Tipp 4: Harmonisches Zusammenspiel von Essen und Tischdeko

Zu einem guten Essen gehört auch ein angemessen gedeckter Tisch. Hierbei ist deine Kreativität gefragt. Zum Beispiel könnte die Tischdekoration an das Essen angepasst sein. Hast du dir beispielsweise ein eher italienisches Menü überlegt, dann eignet sich Dekorationsmaterial das typisch für Italien ist.

Jedoch kannst du auch den Tisch dem Anlass entsprechend decken. In diesem Fall verwendest du dann Tischdekoration die beispielsweise typisch für Valentinstag, Ostern, Halloween oder Weihnachten ist. Weiterhin kannst du auf dem Tisch auch eine Menükarte platzieren, die dein Freund sich während deiner Aktivitäten in der Küche durchlesen kann.

Um sich die Hektik zwischen den einzelnen Gängen zu sparen, empfiehlt es sich den Tisch vor dem Eintreffen des Gastes zu decken. Für eine gelungene Dekoration findest du sicher auch weitere Tipps und Tricks in diversen Büchern oder im Internet.

Tipp 5: Das Management zwischen den einzelnen Gängen 

Das „Mise en place“ - die Vorbereitung deines Arbeitsplatzes - ist wichtig, um die Abläufe optimal gestalten zu können. Du solltest dir deswegen sämtliche benötigte Zutaten, Gewürze und sonstige erforderliche Utensilien vor dem Kochen bereitstellen.

Bild: Joelcamera/istockphoto.com

Dein Freund ist eingetroffen, hat es sich bequem gemacht und du hast die nötigen Vorbereitungen getroffen? Dann solltest du vor dem 1. Gang damit beginnen, dir nochmals die erstellte Checkliste anzugucken und die Arbeitsabläufe zu verinnerlichen. Falls du eine Suppe geplant hast, ist es jetzt an der Zeit, diese auf kleiner Flamme zu erhitzen.

Es ist immer besser, wenn das heiße Essen auch auf heißen Tellern serviert wird. Schnell und effektiv lässt sich Porzellan in der Mirkowelle anwärmen oder auf kleiner Stufe im Backofen.
 
Bevor du letztendlich den 1. Gang servierst, bereitest du am besten schon den 2. Gang vor. Möchtest du beispielsweise paniertes Fleisch als Hauptgang servieren, empfehlt es sich dieses jetzt schon zu würzen und auch zu panieren. Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln oder Reis brauchen ihre Zeit bis sie gar sind. Sofern du beim Essen nahe an der Küche sitzt, können diese auch schon während des Essens kochen.

Das Fertigkochen des Hauptganges wird in der Regel etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Hierbei kannst du auch gut und gerne deinen Freund mit einbeziehen. Somit lässt du ihn nicht alleine zurück und du selbst hast etwas Unterstützung.

Während die einzelnen Komponenten garen, kannst du nicht mehr benötigte Zutaten und Utensilien wegräumen. Somit schaffst du Platz für die folgenden beiden Gänge.

Wie bereits beim Servieren des 1. Gangs bereitest du am besten kurz vor dem Servieren des 2. Gangs das Dessert vor.   

Tipp 6: Die Filmauswahl

Meistens verlässt man zwischen Hauptgang und Dessert etwas Zeit verstreichen.

Ihr möchtet im Anschluss an das Essen noch einen Film schauen und es euch gemütlich machen? Das geht glücklicherweise in den eigenen 4-Wänden ganz unkompliziert ohne die Heimfahrt vom Restaurant nach Hause.

Dein Freund sucht den Film heraus und startet diesen? Dann musst du jetzt noch mal in die Küche um den süßen Abspann vorzubereiten, bevor der Vorspann des Films beginnt.

Idealerweise holst du das vorbereitete Dessert aus dem Kühlschrank bzw. aus dem Gefrierfach, richtest es an und garnierst es nach Belieben.

Ob der Film während des 3. Ganges läuft oder erst danach bei einem Gläschen deines Lieblingsgetränkes, ist dann letztendlich reine Geschmackssache.

Tipp 7: Die Nachbereitung

Bild: sam.7 / photocase.com

Das Aufwendige und Lästige am Kochen ist meistens der Abwasch und die Nachbereitung. Da du sicher nicht nach dem gemütlichen Dinner putzen möchtest, empfehlt es sich, folgendes zu beachten, damit das Aufräumen am nächsten Tag leichter fällt.

  • Nicht mehr benötigte Zutaten und Utensilien gleich wegräumen.
  • Sauberes Arbeiten, also zwischendurch die Arbeitsflächen und den Herd feucht abwischen.
  • Benutztes Geschirr in jedem Fall vorspülen, da eingetrocknete Reste sehr schwer abgehen.
  • Vorgespültes Geschirr zusammenstellen, somit sieht es optisch gleich ordentlicher aus.
 
Mit diesen Tipps gelingt sicher auch dir die Zubereitung eines überraschenden und tollen Essens in den eigenen 4-Wänden ohne jeden Stress und jede Hektik.

22.04.2012
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