Mein Erstes Mal

Es was vor drei Jahren. Es war Herbst und ich bin vom ländlichen Sauerland nach Köln gezogen. Dort lernte ich Kai kennen. Und zwischen Kai und mir baute sich eine feste Freundschaft auf. Dann erfuhr ich, dass Kai auch schwul ist.

Justin (18) erzählt: Es was vor drei Jahren. Es war Herbst und ich bin vom ländlichen Sauerland nach Köln gezogen. Natürlich birgt ein solcher Umzug auch einen Schulwechsel in sich, den ich eigentlich gehasst habe, da meine ganzen bisherigen Freunde auf einen Schlag aus meinem Leben verschwunden waren und ich hier niemanden kannte. Es war Montag, acht Uhr, und das Wetter spiegelte genau das wieder wie ich mich fühlte: grau in grau, trüb und fad. Ich wurde von meinem neuen Klassenlehrer der Klasse vorgestellt. Und neben ein Mädchen gesetzt, die wirklich der absolute Hammer war. Jeder, so bekam ich in den ersten Wochen mit, war hinter ihr her und jeder beneidete mich darum neben IHR sitzen zu dürfen, nur ich fand das ganz normal und verstand den Wirbel nicht wirklich, da ich mit meinen 15 Jahren eher ein Auge auf Kai geworfen hatte, der in meinem Alter war und, wie ICH fand, Hammer aussah. Aber wie das so häufig der Fall ist war Kai immer mit Mädels zusammen, unternahm sehr viel mit ihnen und war in unserer Klasse der absolute Hahn im Korb - komisch nur das er keine Freundin hatte, was aber damals niemanden interessierte oder in irgendeiner Weise negativ auffiel.

Im Juni des nächsten Jahres hatten wir eine Klassenfahrt nach Borkum und der Kontakt zu Kai bestand nur aus „Hallo“ und „Tschüss“. Wir waren in einer Jugendherberge untergebracht,  die ungefähr 500 Meter vom Strand entfernt ist und eigentlich sehr romantisch in den Dünen liegt. Die Zimmer waren schnell verteilt, und zu meinem Leidwesen war ich mit anderen drei Jungs auf dem Zimmer. Es ärgerte mich, dass Kai mit Lars ein Zweier-Zimmer hatte und nicht ich mit ihm im Zimmer war. Das sollte sich ändern. Denn einige der Jungs, darunter auch Lars, haben sich am dritten Abend einige Bierchen zuviel gekippt, sodass unsere Lehrerin die sturzbesoffenen am nächsten Tag nach Hause geschickt hat. Darunter waren auch meine zwei Zimmergenossen, und weil Kai und ich nicht alleine schlafen wollten, zogen wir zusammen. Wir hatten zusammen mit einigen anderen einen netten Spielabend, und wie das so ist kam irgendwann Flaschendrehen dran und Kai bekam die Aufgabe vom Strand Wasser zu holen und das in fünf Minuten. Er wollte aber nur in Begleitung gehen und wählte mich aus mit ihm zu gehen. (Was tut man nicht alles für einen geilen Boy. Wir also durch das Fenster und dann zum Strand. Dumm war nur, dass die Ebbe eingesetzt hatte und wir viel weiter laufen mussten, um an Wasser zu kommen. Aus fünf Minuten wurden fünfzehn und als wir zurück kamen war das Fenster zu und alle Mitspieler aus unserem Zimmer verschwunden. Wir versuchten noch an einigen Fenstern zu klopfen, mussten aber feststellen, dass alle schon am Schlafen waren. Uns blieb nun nichts anders übrig, als bis sieben Uhr draußen zu bleiben, weil dann erst wieder die Haustür aufgeschlossen wurde.

Wir liefen also zurück zum Strand um uns ein bisschen warm zu halten. Doch wer schon mal am Strand gelaufen ist weiß, wie ermüden das sein kann. Es fing langsam an zu dämmern und wir erkannten in einiger Entfernung Strandkörbe, in die wir uns schließlich setzten, weil uns langsam die Augen zufielen. Nachdem wir schon während des Laufens einiges geredet hatten, und  festgestellt haben, dass wir viele gemeinsame Interessen hatten, kamen wir natürlich auch auf das Thema Mädchen, Sex und dem, was man sich morgens um halb fünf alles erzählt. Da uns im Strandkorb langsam kalt wurde, kuschelten wir uns notgedrungen aneinander. Irgendwie musste uns ja warm werden. Wir machten natürlich bei diesem kuscheln auch Scherze über Schwule und wie dumm das aussehen muss, wie wir hier kuscheln - aber ich merkte, dass er es genauso schön fand wie ich. Und dann passierte etwas, was alles verändern sollte und ich wohl nie vergessen werde. Ob es ein Reflex war oder nicht, aber als er husten musste, glitt seine Hand schnell über meinen Oberschenkel, meinen kleinen Freund und zu seinem Mund und wieder zurück. Das hatte aber schon ausgereicht, um bei mir eine Verengung im Hosenbereich zu bewirken, was, so wie ich hoffte, bei der Dämmerung Kai aber hoffentlich nicht auffiel. Doch es fiel ihm auf und er sprach mich drauf an: Mein Gott war das peinlich!!! Doch zu meiner Verwunderung hatte er auch eine kleine Beule, die mir kurze Zeit später auffiel. Und so konterte ich, das er mich wohl auch anziehend finden müsse, denn er hätte nun auch einen Ständer. Und jetzt kam der Hammer, er sagte nämlich nur  „ja“. Das wollte ich noch mal hören und leise sagte er mir noch, dass er mich schon länger süß fände. Und dann küsste er mich. In diesem Moment hätte ich die ganze Welt umarmen können, doch auf einmal hörte er auf, schaute mich an und entschuldigte sich direkt für diesen Faux Pas, dass es nur so über ihn gekommen wäre. Ich hörte mich nur sagen: „Warum,  war doch schön“, und zog ihn zurück und küsste ihn wieder und wieder. So ging es noch eine Weile weiter. Aber wir wollten beide mehr. Gut nur, dass ich immer Kondome bei mir habe und so hatte ich mein Erstes Mal mit einem Jungen am Strand von Borkum bei Sonnenaufgang. Seit diesem Erlebnis sind nun knapp zweieinhalbe Jahre vergangen und wir sind seit dieser Klassenfahrt ein Paar. Zwar halten wir unsere Beziehung noch geheim, aber ich hoffe, dass eines Tages der Zeitpunkt da ist, wo wir uns beide outen werden und zusammen leben.




Die Fotos zeigen nicht den Einsender der Geschichte!

Mach mit!

Deine Geschichte bei dbna! Wie war deine erste Liebe mit einem Jungen? Wie dein erstes Mal! Erzähl uns davon! Klick hier, um deine Geschichte einzusenden »