Orgasmus: Was passiert, wenn's kommt?

Patrick Von Patrick

Jeder von uns hat ihn schon mal erlebt, doch was genau passiert beim Orgasmus? Wir haben eines der schönsten Gefühle der Welt mal genauer unter die Lupe genommen und zeigen, was dabei passiert.

Der Orgasmus – jeder kennt ihn, jeder hatte ihn schon und jeder wird ihn wohl noch mal erleben dürfen. Sexualtechnisch gesehen ist der Orgasmus der „Höhepunkt“ des Geschlechtsverkehrs, und die meisten brauchen danach zuerst einmal eine kurze Pause, bis sie wieder loslegen können. Wie ein Orgasmus äußerlich aussieht wird jeder von euch wissen. Doch was passiert eigentlich im Innern unseres Körpers?

Vier Phasen des Orgasmus

Die amerikanischen Sexualwissenschaftler William Masters und Virginia Johnson haben herausgefunden, dass sowohl Männer als auch Frauen bis zum Orgasmus vier Phasen durchlaufen. Die erste dieser vier Phasen ist die Erregungsphase. In der Erregungsphase macht es nicht nur im Kopf „klick“, sondern auch der Körper kommt auf Touren. Der Penis wird steif, es treten einige Tröpfchen Flüssigkeit aus und die Hoden wandern enger an den Körper. Wird man(n) weiter stimuliert, egal ob durch Masturbation oder durch einen Partner, geht der Körper in die so genannte Plateauphase über, in der die Hoden anschwellen und aufwärts wandern.

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Wenn die Stimulation jetzt nicht abbricht, schreitet der Körper von der Plateauphase in die Orgasmusphase über. Blutdruck, Atmung und Herzschlag erhöhen sich und beim Mann kommt es zur Ejakulation (Samenerguss). Direkt nach dem eigentlichen Orgasmus geht beim Mann vorrübergehend erst mal gar nichts mehr, denn der Körper befindet sich in der vierten Phase – der Rückbildungsphase. Der Penis erschlafft, und der Mann wird eine bestimmte, individuell lang andauernde Zeit weniger empfindlich für sexuelle Reize.

Zahlen zum Orgasmus

Wusstet ihr, dass die Hoden jede Sekunde 3000 winzige Samenzellen herstellen? Bei der Ejakulation eines erwachsenen Mannes treten 200 bis 300 Millionen Spermien aus den Nebenhoden aus, und vermischen sich mit den Sekreten von Prostata und Samenbläschen zu etwa zwei- bis sechs Milliliter Sperma.

Eins sollte man bei der ganzen Sache jedoch nicht vergessen: selbst wenn ein Mann einen Orgasmus hat, heißt das noch lange nicht, dass es für ihn nicht noch schöner sein kann.

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Artikel veröffentlicht: 21.12.2016