Christopher-Street-Day

Der Christopher-Street-Day, kurz CSD ist eine meist jährlich und in fast allen großen Städten stattfindende politische Demonstration von Homo-, Bi- und Transsexuellen, die im Laufe der Zeit durch Festwägen, Paraden und Eventcharakter eher zu einer Party geworden ist. Der Name „Christopher-Street-Day“ ist allerdings eine deutsche Erfindung.

Fast überall sonst heißt die Demonstration „Gay Pride“. Der deutsche Name soll an das Ereignis in der New Yorker Christopher Street erinnern. Zur damaligen Zeit wurden in Schwulenbars verstärkt schikanöse Razzien durchgeführt. In der Nacht vom 27. auf den 28.Juni 1969 aber gingen die Besucher des Lokals „Stonewall In“ in der Christopher-Street 53 in die Offensive und gaben sich mit der weit unterlegenen Polizei eine Straßenschlacht. Dieser „Aufstand“ gilt als Sinnbild der Selbstbefreiung.
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Artikel veröffentlicht: 10.08.2011