Wie geht… Küssen?!

Von Cedric
Wild und stürmisch oder zart und ruhig: Beim Küssen ist Kreativität gefragt.
© Igor Madjinca/Stocksy

Du hast einen tollen Jungen kennengelernt, möchtest ihm auch körperlich näher kommen - und ihm mit einem Kuss zeigen, was du empfindest. Eine große Sache. Vermutlich bist du aufgeregt und vielleicht hast du Angst dich zu blamieren. Aber kein Grund zur Panik - hier gibt’s Tipps.

„Küsse sind der Liebe Sprache“, wie der Dichter Johann Georg Keil schrieb. So ein Kuss kann manchmal viel mehr ausdrücken als tausend Worte. Diese Geste ist deshalb etwas ganz Besonderes. Als unerfahrener Küsser oder Kuss-Jungfrau machst du dir sicherlich viele Gedanken darüber, wie das überhaupt alles funktioniert.

Ganz sachlich betrachtet wird beim Küssen Körperkontakt zwischen zwei Personen über die Münder hergestellt. Emotional betrachtet ist das natürlich viel mehr: So ein Kuss mit dem Liebsten löst ein Feuerwerk an Gefühlen aus und ist eine der schönsten Sachen der Welt. Das Wichtigste vorweg: Habe keine Angst und probiere mit deinem Partner einfach aus. Redet darüber, wenn ihr euch unsicher seid. Meistens gelingt alles wie von selbst.

Wichtig: Die Zunge nicht einfach so in den Mund des anderen schieben

Kuss ist nicht gleich Kuss: Es gibt „normales“ Küssen (oder Küsschen) und intensivere wie den Zungenkuss. Zum Anfang ist so ein kurzer Kuss, bei dem du deine Lippen etwas nach außen und auf die Lippen deines Partners drückst, ein guter Einstieg. Das löst bestimmt ein Kribbeln aus und du gewöhnst dich daran, wie sich dein Partner anfühlt und schmeckt. Eine große Angst ist oft, dass die Nasen im Weg sind und aneinanderstoßen. Halte deinen Kopf einfach ein bisschen schräg - und genieße diese Nähe zu deinem Schatz.

Ein Zungenkuss ist da schon etwas wilder. Dabei bleibt der Mund geöffnet und eure Zungen berühren sich - oder besser: spielen miteinander. Viele Menschen mögen es auch, wenn man etwas an den Lippen knabbert oder saugt. Dabei ist wichtig, dass du nicht deine ganze Zunge unerwartet in den Mund deines Prinzen „schiebst“.

Das Wichtigste: Es gefällt euch beiden

Taste dich langsam und zärtlich voran und schaue, wie er darauf reagiert. Der Zungenkuss ist intensiv und hier ist der Tipp von oben ganz wichtig: Probiere mit deinem Partner einfach aus, was euch gefällt und redet darüber. Nichts braucht euch peinlich sein und nach einer Zeit entwickelt sich eine gewisse Dynamik.

Beim Küssen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer noch Ideen braucht, kann sich von diesem Video inspirieren lassen, das 18 Arten sich zu küssen vorstellt (dbna berichtete). Das Wichtigste ist, dass es beiden Kusspartnern gefällt und man einfach die Zweisamkeit genießen kann. Wenn du und dein Partner euch erstmal eingespielt habt, wirst du bestimmt schon bald dem Schriftsteller Christian Dietrich Grabbe zustimmen: „Die einzige Speise, derer man nicht satt werden kann, ist der Kuss“.

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Artikel veröffentlicht: 25.10.2016