Coming-out-Tag

Coming-out-Tag

Erik Reis/Thinkstock/GettyImages - Symbol/Modelfoto

Seit 1988 feiern Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transidente den Coming Out Day. Seit einigen Jahren hat er sich auch über die Grenzen der USA ausgebreitet und ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen.

Der 11. Oktober ist für Schwule und Lesben, Bisexuelle und Trans* nicht irgendein x-beliebiger Tag im Kalender. Es ist Internationaler Coming-Out-Tag.

Die Idee des Coming-Out-Tages ist es, Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transidente sichtbar zu machen. Einer der Gründer, Robert Eichberg, beschrieb das folgendermaßen: 

"Die meisten Menschen denken, dass sie weder Schwule noch Lesben kennen. Aber eigentlich kennt sie jeder. Es ist notwendig, dass wir uns outen und die Menschen wissen lassen, wer wir sind und wie wir sie so von ihren Ängsten und Stereotypen befreien."

Coming Out Day/Wikipedia

Logo des "National Coming Out Day"

Logo des "National Coming Out Day"

Als Symbol wählten die Gründer des Coming-Out-Tages deshalb auch ein gelbes Strichmännchen, dass aus dem Schrank kommt. Sie wollten damit Schwule und Lesben zu einem Coming-Out ermutigen ohne sie aber unter Druck zu setzen. Denn ein Coming-Out ist eine individuelle Sache, dessen Frage nach dem "ob, "wie, "wann" und "bei wem" jeder selbst bestimmen soll.

Der Coming-Out-Tag kommt ursprünglich aus den USA, wo er 1988 ins Leben gerufen wurde. Er sollte an den Zweiten Marsch für Schwulen- und Lesbenrechte ein Jahr zuvor in Washington erinnern. Mittlerweile hat sich der Tag aber über die Grenzen der USA ausgebreitet und wurde in den letzten Jahren auch in Europa begangen.

Du hast dein Coming-out noch vor dir oder steckst mitten drin? Tipps und Ratgeber für dein Coming-out findest in unserer Coming-out-Ratgeber Rubrik.

Im folgenden Video machen YouTuber*innen machen Mut zum Coming-out:

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Weitere Quellen: SeanPrior/Clipdealer - Symbol/Modelfoto