Lambda eröffnet queeres Jugendhaus

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Lambda eröffnet queeres Jugendhaus
Lambda Berlin/Brandenburg/Jupiterimages

Das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg zieht in den Berliner Bezirk Pankow und eröffnet im März 2014 ein queeres Jugendhaus in der Sonnenburger Straße 69.

"Damit geht für uns ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Ein eigenes Jugendhaus mit niedrigschwelligem Eingangsbereich, Jugendcafé, ausreichend barrierefreien Gruppen- und Büroräumen sowie großem Garten und Sommerbühne", heißt es dazu in der entsprechenden Pressemitteilung.

Das wird möglich, weil der Jugendclub FRITEIM aufgrund von Sparzwängen der Stadt Berlin geschlossen und an das Jugendnetzwerk übertragen wird.

In den neuen Räumen, die der Bezirk Pankow Lambda lediglich für die Zahlung der Betriebskosten überlässt, sollen neben der queeren Hauptzielgruppe auch andere Interessierte bis 27 angesprochen und erreicht werden.

So will der Jugendverband seine seit 1990 intersektionale Arbeit fortsetzen. Das bedeutet, dass das Jugendnetzwerk einerseits Schutzräume für schwule, lesbische, bisexuelle, trans* und queere (kurz: LSBTIQ) Jugendliche schafft. Andererseits unterstützt Lambda Jugendliche und junge Erwachsene durch Gruppen- und Freizeitangebote, Beratung und Beteiligungsmöglichkeiten.

Ein Beispiel dafür ist das Demokratieprojekt queer@school, das seit etwa zwei Jahren Aufklärungsarbeit zu LSBTIQ
-Themen an Schulen leistet.

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