Sonnenaufgang über‘m Ruhrpott

Redaktion Von Redaktion

Vergangene Woche ging’s los: Als erstes schwul-lesbisches Jugendzentrum in Dortmund öffnete das "Sunrise" seine Pforten. Die Räume im Fritz-Henßler-Haus unweit des Dortmunder Hauptbahnhofs wollen ein wenig Sunrise-, also Sonnenaufgangsstimmung wecken mit ihren warmen, hellen Farben.

Vergangene Woche gings los: Als erstes schwul-lesbisches Jugendzentrum in Dortmund öffnete das "Sunrise" seine Pforten. Die Räume im Fritz-Henßler-Haus unweit des Dortmunder Hauptbahnhofs wollen ein wenig Sunrise-, also Sonnenaufgangsstimmung wecken mit ihren warmen, hellen Farben. Gelb, orange und rot dominieren und das nicht ohne Grund: Für Jürgen Rausch vom Sunrise ist der Sonnenaufgang auch "ein Symbol für das Coming-out, für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts."

Das Sunrise soll zur ersten Anlaufstelle für Dortmunder schwule, lesbische und bisexuelle Jugendliche werden. Dienstags und freitags gibt es einen offenen Treff für alle, am Mittwoch nur für Jungs, am Donnerstag für Mädchen. Außerdem stehen die Sunrise-Mitarbeiter Marsha Mertens und Jürgen Rausch für Beratungsgespräche zur Verfügung. Das Beratungsangebot soll sich aber auch an Eltern richten, die sich nach dem Coming-out ihres Kindes häufig überfordert fühlen.

Geplant ist zudem die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen, etwa der im Oktober startenden Kampagne "ICH WEISS WAS ICH TU" der Deutschen AIDS-Hilfe oder mit "SchLAu", der Schwul Lesbischen Aufklärung in Nordrhein-Westfalen, die Vorurteile und Klischeevorstellungen abbauen will. Denn Jürgen Rausch hofft, "dass über Dortmund die Sonne aufgeht und die Stadt erkennt, dass schwule und lesbische Jugendliche ganz normale Menschen sind."

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Sunrise