Das Lied für die besorgten Eltern

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Das Lied für die besorgten Eltern
Benjamin Scholz/Youtube

Die Initiative "Besorgte Eltern" gibt vor, sich um Kinder zu kümmern. Dabei stecken dahinter homophobe und fundamentale Tendenzen. Dagegen wurde jetzt ein Song veröffentlicht.

"Stoppt Gender-Ideologie", "Nein zur Zwangs-Indoktrination", "Nein zur Überbetonung einzelner Gruppen" oder "Kein Bildungsplan unter dem Regenbogen" steht auf den Schildern, Plakaten und Bannern der "Besorgten Eltern". Die Initiative kämpft gegen eine "Frühsexualisierung", versteht darunter auch die positive Darstellung von schwulen Partnerschaften.

Gegen diese Initiative haben Benjamin Scholz und Oliver Schubert jetzt ein eigenes Lied veröffentlicht. Produziert auf dem musikalischen Original von Jürgen von der Lippe "Guten Morgen liebe Sorgen" ist es ein Zeichen für Vielfalt und Lebensstilakzeptanz.

"Entlastende Momente in teils aberwitzigen Diskussionen"
"Ziel dieses Auftrittes ist es, denjenigen entgegenzutreten, die immer wieder behaupten, schwul wird man durch Verführung oder Beeinflussung anderer!", sagt Produzent Benjamin Scholz und unterstreicht damit die Refrain-Stellen im Video, die unterschiedliche Szenen der Demonstrationen zeigen. Oliver Schubert, der den Text zum Lied beisteuerte, ergänzt: "Wenn wir es schaffen, den vielen Engagierten in der schwul/lesbischen Community ein Lächeln herbeizuzaubern und in den ganzen, teils aberwitzigen Diskussionen, entlastende Momente zu schaffen, haben wir schon einiges erreicht."

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Weitere Quellen: Benjamin Scholz/Youtube