Die gemeinen Schwulen

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Die gemeinen Schwulen

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Der neue Song des australischen Drag-Stars Courtney Act ist tanzbar und eingängig, ein richtiger Ohrwurm. Neben einem lustigen Video mit Models in Unterwäsche hat das Ganze aber auch einen tieferen Sinn.

Courtney Act stand schon 2003 im Halbfinale von Australian Idol, dem australischen Deutschland sucht den Superstar. Seitdem ist Shane Jenek als Drag-Star weit über die Grenzen Australiens als Sängerin und Entertainerin unterwegs. Außerdem stand sie dieses Jahr im Finale von RuPauls Drag Race. Das ist eine Castingshow in den USA, die nach den besten Drag-Queens des Landes sucht.



Erfahrungen aus Casting-Shows



In der neuen Single mean gays rechnet sie mit dieser Show ab, in der sie oft als Zicke dargestellt wurde. Ich habe mich vor langer Zeit entschieden, keine zickige Drag-Persönlichkeit zu sein, schreibt sie auf ihrer Homepage, es ist ironisch, dass ich so in der Show dargestellt wurde. Im Video zum Song spielen auch Adore Delano und Bianca Del Rio mit, gegen die sie im Finale der Show stand.

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Doch nicht nur ihre Erfahrungen aus Casting-Shows behandelt sie im Song, sondern auch die ganze Community. Anfangs fand sie es schwer, ihren Platz dort zu finden. Auf der einen Seite liebe ich es, als Courtney aufzutreten. Andererseits hatte ich einen großen Druck, ins Fitnessstudio zu gehen, damit Shane einen perfekten Körper hat, schreibt sie weiter. 



Dazu ergänzt sie: Es macht Spaß, eine Clique zu haben. Aber wenn die Gruppe dich beeinflusst, wie du über dich selbst denkst oder wie du dich anderen gegenüber verhältst, ist es an der Zeit, das Ganze zu überdenken. Man sollte wissen, was sich richtig anfühlt, und sich nur mit Leuten abgeben, die dich so respektieren, wie du bist.

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