Germany: 12 Points?

Redaktion Von Redaktion
Germany: 12 Points?
Sander Hesterman (EBU)

Heute wird es wieder spannend. Der Eurovision Song Contest 2013 wird in der schwedischen Stadt Malmö ausgetragen. Wer tritt beim ESC gegen die Deutsche Teilnehmerin "Cascada" an und wer kann den Favoritenstatus für sich verbuchen?

Für Deutschland tritt Natalie Horler alias Cascada an. Sie wird bekanntlich die Dance-Nummer "Glorious" performen, mit der sie den deutschen Vorentscheid gewonnen hat. Die Chancen von Cascada stehen nicht schlecht, denn die Sängerin feierte mit ihren großen Hits Erfolge vor allem in Großbritannien, wo sie lange die Charts anführte.

Doch wer tritt beim ESC gegen die Deutsche an und kann den Favoritenstatus für sich verbuchen? Und gibt es wieder Nummern, von denen jetzt schon feststeht, dass sie nicht einmal das Halbfinale erreichen werden? Wenige Tage vor dem großen gesamteuropäischen Ereignis kocht die Gerüchteküche hoch.

39 Länder treten mit ihrem Beitrag an

In diesem Jahr sind 39 Länder beim ESC vertreten. Anders als in den vergangenen Jahren gibt es keinen Favoriten, von dem sich alle einig sind, dass er den Songcontest gewinnen könnte. Jedoch werden in allen europäischen Ländern Wetten abgeschlossen, nach denen sich der deutsche Betrag unter den ersten zehn auf Platz acht einordnet. Als Favoriten gelten Dänemark, Holland und Norwegen. Sie wechseln sich bei den verschiedenen Wettinstituten ab, dennoch ist festzustellen, dass diese drei Länder die größten Siegchancen haben.

Nachdem in den letzten Jahren schnelle Popnummern ganz vorn in der Gunst der Zuschauer lagen, könnten in diesem Jahr die langsamen Balladen wieder vorne landen: Russland, Georgien und die Ukraine finden sich bei vielen Wettbüros in den Top Ten wieder und haben somit Chancen auf den Sieg, denn es ist bekannt, dass sich die Buchmacher auch irren können.

Die Top Ten sind in vielen Wettbüros eindeutig definiert

Neben Deutschland und den sechs genannten Ländern könnten sich Norwegen, Italien Weissrussland und Aserbaidschan in den Top Ten platzieren. Die Wetten stehen eindeutig zu Gunsten dieser zehn Länder, unabhängig davon, welches Ergebnis zugrunde gelegt wird.

Der Blick auf das Halbfinale ist ebenfalls interessant

Da 39 Länder in dem Contest antreten, der nur 26 Finalplätze bietet, muss auch in diesem Jahr wieder ein Halbfinale durchgeführt werden. Sechs Länder sind automatisch platziert: Das Gastgeberland Schweden, für das Loreen in vorigen Jahr gewann, und die fünf Länder, die als Hauptfinanzier der Veranstaltung gelten. Neben Deutschland sind dies Spanien, Frankreich, Italien und Großbritannien. Alle anderen Länder müssen um die 20 verbleibenden Finalplätze kämpfen, dabei könnten es unter anderem die Schweiz, Lettland und Mazedonien schwer haben. Das erste Halbfinale fand bereits Dienstag statt. Das zweite folgt Donnerstag Abend.

Eins steht fest: Es wird spannend, beim diesjährigen ESC, nicht nur für unseren deutschen Beitrag, sondern weil es keinen klaren Favoriten gibt.

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Weitere Quellen: Sander Hesterman (EBU)