Keine "Schwulenikone"

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Keine "Schwulenikone"
cc-by-2.0/TJ Sengel

Lady Gaga macht eine klare Ansage zu ihrem Image, welches sie als Schwulenikone hat. Wie die Künstlerin findet, wollte sie nie als Vorbild dienen und trotz ihrer Bisexualität nicht zur Ikone werden.

Die Sängerin, die sich selbst als bisexuell bezeichnet, setzt sich offen für die Rechte von Schwulen und Lesben ein, Sie beschwert sich öffentlich über zu strenge Gesetze in der Homosexuellen-Politik und gründete die "Born This Way Foundation", die sich um Mobbingopfer kümmert. Durch diesen Einsatz und ihr offenes Bekenntnis ist die Pop Ikone in der Gunst vieler Schwuler enorm gestiegen.

Doch der Begriff Schwulenikone stößt ihr sauer auf: "Wo sage ich, dass ich eine Schwulenikone bin? Ich habe nie gesagt, dass ich eine Schwulenikone bin. Wann ist das passiert? Sind das Texte auf dem Album? Ganz sicher nicht. Ich sehe mich nicht als ich weiß gar nicht, was das Wort bedeutet. Das ist eine Bezeichnung, die vor Jahren erfunden wurde. Ich unterstütze Homosexuelle.", sagte sie dem Schwulen-Magazin "Attitude".

Gaga sieht sich als Unterstützerin von Schwulen und Lesben, nicht aber als ihre Anführerin oder Heldin, als die sie gefeiert und bezeichnet wird.

Zweifel an Bisexualität

Derzeit ist die 27-jährige Pop Ikone glücklich mit "Vampire Diaries"-Star Tyler Kinney liiert. Aufgrund dieser Partnerschaft wird ihre Bisexualität angezweifelt. "Ich bin bisexuell, das hab ich schon vorher gesagt", sagte sie im Interview. "Du kannst es glauben oder nicht, es ist so, ich bin einfach ehrlich. Ich sage es nicht, um provokant zu sein [...] Ich weiß einfach, dass ich nicht lesbisch bin ich habe einen Freund aber eine Menge meiner Freunde sind Teil dieser Gemeinschaft."

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