Lauschangriff: Herbstspaziergang

Redaktion Von Redaktion

Herrje, der Herbst ist da. Viel zu früh, hört man dieser Tage ständig. Aber wieso meckern, wenn es doch so tolle Musik gibt, die man im Herbst hören kann? Fünf dbna-Autoren stellen ihre Herbstlieder vor und erzählen, was sie damit verbinden.

Es ging unverhofft schnell: Am Wochenende schien noch die Sonne, dann plötzlich, wenige Tage später, muss man die Winterjacke aus dem Schrank holen. Es ist einfach zu kalt geworden, um nur noch im dünnen Sommerjäckchen durch die Gegend zu streifen. Der Herbst ist noch nicht da, aber er kündigt sich bereits an. Klammheimlich, still und leise? Mitnichten. Der Herbst macht Krach, manchmal rockt er und manchmal kehrt er unsere romantische Seite an die Oberfläche, weil man bei Kälte so schön kuscheln kann. Einige beklagen sich - ein paar schöne Tage hätten sie noch gebraucht, ein letztes bisschen Sommer in diesem Jahr. Andere wiederum nehmen den frühen Herbst in Kauf. Jeder hält es anders mit dem Herbst, jeder sieht ihn anders und fühlt ihn anders.

Es wird Zeit, das alles musikalisch zu untermalen. Kurz: Es wird Zeit für einen "Lauschangriff". Auf den nächsten fünf Seiten wird jeweils ein dbna-Autor das Lied vorstellen, das er bei einem Spaziergang durch eine herbstliche Allee gerne hört. Über zahlreiche Feedback-Mails freuen wir uns natürlich sehr!





Christoph aus Augsburg hört: "Sunday" von "Kilians"

"Ich schlage meinen Kragen hoch, denn es ist ganz schön plötzlich ganz schön kalt geworden. Mit der Kälte kommt die Frische. Die Luft riecht so unfassbar gut. Bäume und Pflanzen sind noch nicht im Herbst angekommen, die sind noch ganz grün und wollen es auch noch ein Weilchen bleiben. Soll mir recht sein. Ich schaue auf meine Füße, wie sie durchs feuchte Gras streifen. Irgendwie geht's mir gut. Ich kann es nicht erklären, aber es ist so. Ich denke an dich und hoffe, du denkst auch gerade an mich. Und wenn es dir dabei so gut geht wie mir, na dann umso besser."

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Weitere Quellen: Roland Weißegger