Queer durch Brooklyn

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Queer durch Brooklyn
YouTube/Jen Urban & The Box

Jen Urban & The Box machen Electro-Pop vom Feinsten. Ihr Musikvideo von "Aeon" könnte auch eine Performance sein, so künstlerisch-skurril präsentiert sich die Band.

Ein pinker Topf, glitzer-pinke Pumps, dazu viel - wie sollte es anders sein - pinker Glitzer, der vor die Sängerin Alan D gestreut wird. Die folgt ihren zwei Jungs blind auf ihrer skurrilen Reise durch Brooklyn.

Skurril, schritt, bunt, laut, ein bisschen over the top: Das trifft die Electro-Pop-Band "Jen Urban & The Box" ganz gut. "Dance-Pop meets Glam-Rock", beschreiben sie selbst ihre Musik. Ansonsten sind sie auch als Performance-Künstler in New York unterwegs.

Die Band ist New Yorks "Band des Jahres"

Das sieht man ihrem Video an. Wie die drei da durch Brooklyn stolzieren, wie sich ihre Klamotten in Legosteine verwandeln, wie Sängerin Alan D auf dem Gehweg kriecht: Das ist eine queere, Gendergrenzen überwindende Performance par excellence, die sie noch dazu durch ihren ganz individuellen Sound ergänzen.

Das ist sehr solider Electro-Pop, kombiniert mit Alans ausdrucksstarker Stimme und einem Refrain, der absolutes Ohrwurm-Potenzial hat. Nicht umsosnt wurde "Jen Urban & The Box" dreimal in Folge vom GO! Magazin zur New Yorker Band des Jahres gekürt.

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Weitere Quellen: YouTube/Jen Urban & The Box