Rufus Wainwright

Redaktion Von Redaktion

Der Popsänger wurde 1973 im US-Bundesstaat New York geboren und wuchs in Kanada auf. Bereits mit 14 jahren bekannte er sich zu seiner Homosexualität, die sich auch später in seinen Lyrics wiederfinden sollte.

Popimporte aus Nordamerika kennen wir Deutschen zu genüge. Da wären zur Zeit US-Stars wie Britney Spears (die zur Zeit nicht unbedingt mit ihrer Stimme glänzt) oder auch kanadische Größen wie Avril Lavigne, die wir täglich auf unseren Fernsehschirmen sehen. Aber wenn man den Blick einmal abwendet von der Mattscheibe, fällt der Blick vielleicht auch auf Künstler, die in der deutschen Medienlandschaft zu Unrecht kaum vertreten sind.

So etwa Rufus Wainwright. Der Popsänger, Sohn zweier Folk-Stars, wurde 1973 im US-Bundesstaat New York geboren und wuchs in Kanada auf. Von der traditionellen Musikfarbe seiner Eltern ließ er sich wenig beeinflussen. Zwar setzt Rufus ebenfalls auf klassische Instrumente wie Klavier und Gitarre (letztere spielt er außerdem selbst), diese werden aber von sehr theatralisch-tragischen Texten begleitet. Bereits mit 14 jahren bekannte er sich zu seiner Homosexualität, die sich später immer wieder in seinen Lyrics wieder finden sollte.

Ersten Ruhm erntete er 1989 für eine Performance im Kinderfilm "Tommy Tricker and the Stamp Traveller". Der damals vierzehnjährige Musiker wurde prompt für den Genie-Award (eine Art kanadischer Oscar) nominiert. Nach mehreren Touren durch die Clubs von Montreal erlangte er schließlich im Jahre 2001 größere Bekanntheit, als er mit seiner Band als Vorgruppe der Sängerin Tori Amos auftreten durfte.

In Deutschland wurde er erstmals durch seinen Titelsong "He Ain't Heavy, He's My Brother" zum Film Zoolander bekannt. Das melancholische Lied passte sich in die Komödie rund um die Modewelt wunderbar ein, brachte es doch die Stimmung der Hauptfigur Derek, dem frustrierten Model, auf den Punkt.

Den steigenden Bekanntheitsgrad registrierten nicht zuletzt deutsche Musikmagazine wie etwa "musikexpress". Seine jüngsten Alben "Release The Stars" und "Want Two" gelten wegen ihrer musikalischen Bandbreite als Geheimtipp. In nächster Zeit dürfte man auch in Deutschland mehr von Rufus Wainwright hören, immerhin lebt er zur Zeit mit seinem Freund in Berlin.

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Weitere Quellen: Bilder: geffen.com