Tiziano Ferro ist schwul

Redaktion Von Redaktion
Tiziano Ferro ist schwul
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In der aktuellen italienischen "Vanity Fair" äußerte sich der Italiener erstmals zu seiner Sexualität und erklärte zugleich, warum er den Schritt in die Öffentlichkeit erst jetzt wagte.

In der aktuellen italienischen "Vanity Fair" äußerte sich der Italiener erstmals zu seiner Sexualität und erklärte zugleich, warum er den Schritt in die Öffentlichkeit erst jetzt wagte.

Der italienische Sänger, der insbesondere 2001 mit der Single "Perdono" auch in Deutschland großen Erfolg hatte, ist in seiner Heimat noch immer ein gefeierter Popstar. Noch vor kurzem weigerte er sich vehement, über das Thema Sexualität zu sprechen, doch nun, kurz bevor seine Autobiografie erscheint, lüftete er sein größtes Geheimnis und outete sich gegenüber der italienischen "Vanity Fair".

Schon länger gab es Gerüchte, dass der smarte Popsänger in einer Beziehung mit einem Mann sei. Diese Art der Spekulation verletzte ihn sehr, wie er offen zugab doch nicht etwa, weil er fürchtete, ungewollt geoutet zu werden, sondern weil er sich nichts mehr wünschte, als eine Beziehung, diese jedoch nicht hat. "Derzeit bin ich Single, aber ich hoffe, es schon bald nicht mehr zu sein."

Creative Commons/riverblog

"Ich bin schwul, und nun kann ich es sagen!"

Aufgrund früherer Erfahrungen vermied es Ferro, sich bereits zu Beginn seiner Karriere zu seiner Homosexualität zu bekennen. Als er in seiner Jugend seiner damaligen Freundin gestand, schwul zu sein, zeigte sie keinerlei Verständnis, sondern lachte ihn aus. Unter anderem deshalb entschloss er sich, seine Sexualität während seines Erfolges zu verheimlichen.

Weiterhin zu schweigen kam für ihn jedoch nicht in Frage. "Ich will diesen Teil von mir ausleben, aufhören, Homosexualität als ein Monster, etwas Negatives, gar Schwächeres anzusehen. Ich möchte besser leben." Außerdem habe er sich durch seine unterdrückten Gefühle krank und eingeengt gefühlt. Anderen Homosexuellen möchte er Mut machen, sich zu outen. "Wenn es jemandem hilft, zu vermeiden, so viele Jahre wie ich wegzuschmeißen, wäre ich glücklich."

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Weitere Quellen: 20min.ch