Xirow: Musikvideo gegen Homophobie

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Xirow: Musikvideo gegen Homophobie
Youtube/Xirow

Ein Paar wird aus einer Kneipe geworfen, weil sie Händchen halten. Später werden sie auf offener Straße attackiert. Das neue Video der Newcomer-Band Xirow will am Tag der Menschenrechte ein Zeichen gegen Homophobie setzen. Die Hälfte der Einnahmen spenden sie.

Die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans*-Menschen, Intersexuellen und Queers sind Menschenrechte. Daran wird einmal mehr am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, erinnert.

Das will auch die Newcomer-Band Xirow aus dem mittelfränkischen Treuchtlingen vermitteln. In ihrem Video zur Single "Surround the Echo" werden zwei junge Schwule aus einer Bar geworfen, weil sie Händchen halten.

Charity-Aktion für queere Jugendliche, die von Zuhause fliehen

Wenig später werden attackieren andere Jugendliche sie auf offener Straße und können nur knapp entkommen. Dennoch lassen sie sich nicht unterkriegen und gehen weiter ihren Weg. Ihre Liebe ist stärker als der Hass.

Genau das ist die Botschaft der Band. Die verdeutlichen sie, indem sie die Hälfte der Erlöse an das Aktionsbündnis gegen Homophobie spendet. Der Song ist auf Amazon erhältlich. Unterstützt werden soll damit ein konkretes Projekt, das queeren Jugendlichen eine Zuflucht bietet, wenn sie aus ihren homophoben Elternhäusern fliehen müssen.

Die Darsteller sind auch in echt ein Paar, die Story nicht fiktiv

"Wir sind der festen Überzeugung, dass jeder Mensch gleich viel Wert und dennoch etwas Besonderes ist. Somit steht niemandem das Recht zu, andere zu demütigen oder zu diskriminieren", erklärt Luitpold Uebler, Schlagzeuger von Xirow. "In einer modernen Welt ist kein Platz für Homophobie und die Diskriminierung unserer Mitmenschen."

Die Darsteller im Video sind übrigens auch in echt ein Paar. So ist die Story keineswegs fiktiv, sondern zeigt reale Erfahrungen. "Leider kommt es trotz gesellschaftlicher Fortschritte noch immer tagtäglich zu homophoben Diskriminierungen", ergänzt Sören Landmann, Vorsitzender des Aktionsbündnis gegen Homophobie. Positive Beispiele wie die Band Xirow leisteten deshalb einen wichtigen Beitrag "für ein respektvolles und gelingendes Zusammenleben in Vielfalt."


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Weitere Quellen: pm/fs, Youtube/Xirow