Bubble Tea zerstört die Strandfigur

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Bubble Tea zerstört die Strandfigur
klaptoman/istockphoto.com - Liwe-photos Photography/CC BY-SA 3.0

Das Modegetränk aus Taiwan ist bunt, süß und in immer mehr Städten zu finden. Viele wissen dabei nicht, wie ungesund es ist, diesem Trend zu folgen.

Den Ursprung hat der Bubble Tea in Taiwan. Von dort eroberte er über die USA auch Europa. Dass ein Becher bis zu 500 Kalorien und so viel Zucker wie Cola hat, ist vielen nicht bewusst.

Das Sommergetränk 2012

Was vor etwa zwei Jahren in Berlin anfing, kann heute in nahezu jeder deutschen Großstadt beobachtet werden: Lange Schlangen vor den Läden und Jugendliche, die das bunte Getränk mit den Kügelchen genießen. Spätestens seit McDonalds das Modegetränk in seinen rund 850 McCafés anbietet, ist Bubble Tea überall angekommen.

Das Getränk mit seinen fast endlos vielen Kombinationsmöglichkeiten besteht meist auf der Basis von grünem oder schwarzem Tee. Dazu kommt Sirup sowie Milch oder Joghurt. Viele enthalten außerdem zahlreiche künstliche Farb- und Aromastoffe. Das Besondere sind die Perlen. Sie sind gummiartig, mit Sirup gefüllt oder ähneln Gelee. Das alles macht es so beliebt bei den Jugendlichen, dass es sogar schon als das Sommergetränk des Jahres gilt.

Stiftung Warentest hat probiert

Bei den Untersuchungen der Stiftung Warentest (Juli-Ausgabe) kam heraus, wie viel Zucker in den Bubble Teas steckt. Je nach Sorte enthielten sie 50 bis 90 Gramm. Das sei mindestens so viel, wie in der gleichen Menge Cola steckt. Ein kleiner 0,2-Liter-Becher habe etwa 200 Kalorien, ein halber Liter würde mit bis zu 500 Kalorien zu Buche schlagen. Das entspräche rund einem Drittel des Tagesbedarfs von Kindern.

Der Name "Tea" sei dabei irreführend, denn das In-Getränk sei eher flüssige Nascherei als ein Durstlöscher. Wer also zu oft dem Trend folgt, bei dem kann die Strandfigur schnell baden gehen.

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Weitere Quellen: klaptoman/istockphoto.com - Liwe-photos Photography/CC BY-SA 3.0