Die Gesichtsrasur

Andreas Graf Von Andreas Graf

Jeden Tag der gleiche Knatsch. Ohne das täglich notwendige Übel  geht man nur sehr ungerne aus dem Haus. "Man will ja gepflegt aussehen," sagt Martin. Wir haben für dich die Gesichtsrasur mal genauer unter die Lupe genommen.

"Also eigenlich hab ich morgens nie Bock drauf, vorallem wenn man dann noch im Zeitdruck ist. Aber man muss es halt machen, man will ja gepflegt aussehen." So wie Martin, wird es wohl dem ein oder anderen auch gehen. Wir wollen das tägliche notwendige Übel - die Gesichtsrasur - mal genauer unter die Lupe nehmen.

49% aller Männer in Deutschland rasieren sich nass. Doch welche Art ist für dich die beste Nassrasur oder Trockenrasur? Das ist abhängig von deiner Gewohnheit, und natürlich vom Zustand deiner Haut. Bei starker Akne wird wohl eher die Trockenrasur für dich geeignet sein. Der Vorteil der Nassrasur ist die Gründlichkeit. Die Trockenrasur hingegen ist schneller und bequemer. Egal ob trocken oder nass, nach der Rasur solltest du deiner Haut mit den richtigen Pflegemitteln helfen, sich schnell wieder zu regenerieren. Während der Rasur wird deine Haut nämlich zusätzlich Tag für Tag Stress ausgesetzt. Am besten für die Pflege danach sind hierfür Aftershaves mit Vitaminzusatz geeignet. Diese Produkte geben der Haut wieder Feuchtigkeit und Pflege zurück, die sie während der Rasur verloren hat. "Inhaltsstoffe wie Lipide pflegen die Haut und machen sie nach der Rasur geschmeidig. Vitamine und Provitamine dienen als Schutz und unterstützen den Regenerationsprozess," wie die Experten von Nivea uns erklären.

Viele Jungs haben das Problem, dass bei Aftershave die Haut nach der Anwendung extrem brennt. Dies kommt vor allem dann vor, wenn zu hohe Alkohol- und Parfümanteilen vorhanden sind. Am besten man verwendet Produkte, die alkoholfrei und duftneutral sind und somit besonders hautverträglich. Alkoholische und stark duftende Rasierpflegemittel können auch starke Hautreizungen auslösen. Die Haut wird dabei rot oder bekommt sogar Pusteln. Neben diesen Ursachen kann es auch ganz andere Gründe für diese Probleme geben. So kann das Rasieren gegen die Wuchsrichtung beispielsweise Hautreizungen verstärken. Auch solltest du die Klinge nicht zu fest aufdrücken, um kleine Verletzungen, die sich entzünden könnten, zu vermeiden. Tupfe deine Haut nach der Rasur mit einem Handtuch ab, nicht trocken rubbeln! Sollten die Hautprobleme länger andauern, gehe am besten zu deinem Hautarzt.

Übrigens, bei kleinen blutenden Schnittverletzungen reicht oft schon kaltes Wasser um die Blutung zu stoppen und die Wunde zu reinigen. Blutet die Wunde stärker hilft ein antibakterieller und blutstillender Alaunstift. Den gibt es in jeder gut sortierten Apotheke zu kaufen.

Ein weiteres Problem sind eingewachsene Barthaare. Diese sind meist Folge von Rasurfehlern. Wichtigste Regel beim Rasieren: Nie gegen die Wuchsrichtung. Und wer sich kreuz und quer rasiert, riskiert schnell, dass Barthaaren rausgerissen werden. Ein "guter" Beginn für eine Entzündung. Stark verhornte Haut macht es Barthaaren zusätzlich schwer, heraus zu wachsen. So bleiben diese unter der Oberfläche stecken und wachsen nach innen. Mit einem regelmässigen Gesichtspeeling entfernst du abgestorbene Hautzellen, was eine Verhornung verhindert. Sollte es dennoch zu einem eingewachsenem Barthaar gekommen sein, entferne es vorsichtig mit einer Pinzette. Aber nur dann, wenn sich noch kein roter Kreis um das Barthaar gebildet hat. Ist das der Fall, wendest du dich am besten an deinen Hausartz, um schlimmere Entzündungen zu vermeiden.

Natürlich können dir unsere Tipps das täglich notwendige Übel der Gesichtsrasur nicht abnehmen, aber sie können es dir leichter machen! Denn wenn man bescheid weiß, wie es mit der Gesichtsrasur richtig geht, kann man sich viel Stress und Nerven sparen!

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