Nass oder trocken?

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Nass oder trocken?
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Bei der Frage ob Nass- oder Trockenrasur scheiden sich seit jeher die Geister. Jeder für sichschwört auf eine der beiden Methoden.

Bei der Frage ob Nass- oder Trockenrasur scheiden sich seit jeher die Geister. Jeder für sichschwört auf eine der beiden Methoden. Ob lästige Pflicht oder ein Moment des Wohlfühlens,ein wichtiges Thema ist das Rasieren allemal, tut es doch jeder Mann rund 21.000 Mal imLeben.

Die zwei Rasiertypen

Selbst wenn verschiedene Hersteller von Rasierern immer wieder versuchen, Grenzenzu durchbrechen, zwischen Nass und Trocken gibt es einfach keinen Kompromiss. DieTrockenrasur bleibt trocken, selbst wenn der Rasierer unter der laufenden Dusche verwendetwerden kann. Nassrasur bleibt nass, auch wenn im Rasierer ein Motor eingebaut ist. Wennsich auch viele Dinge des Lebens und Einstellungen verändern, die Rasiermethode bleibt fastimmer die gleiche.

Der praktische Mann, der nicht gern viel Zeit mit der Morgenhygiene verbringt, greift gernzum Elektrorasierer. Völlig unkompliziert kann man ganz bequem und in wenigen Minutendie tägliche Pflicht damit erledigen. Ganz anders der Nassrasierer: Er zelebriert regelrechtdie tägliche Enthaarung, rasiert voller Entspannung mit und gegen den Strich, empfindetgeradezu Luxus und Entspannung. Jede Art der Rasur hat für sich Vor- und Nachteile, dieman einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen sollte.

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Trocken contra Nass

Die ersten Trockenrasierer, die man kannte, funktionierten mit rotierenden Klingen, diemithilfe eines mechanischen Aufziehmotors betrieben wurden. 1931 brachte Remingtonden ersten Elektrorasierer auf den Markt, der allerdings erst in den 1950-er Jahren dendeutschsprachigen Raum eroberte. Neben einer gewissen Zeitersparnis ist vor allem dieSicherheit bei der Handhabung der große Pluspunkt bei der Trockenrasur.

Die Gefahrvon Schnittwunden ist praktisch ausgeschlossen, auch wenn es unter Zeitdruck einmalhektisch zugeht, da eine dünne Scherfolie vor den rotierenden Klingen des Rasierers schützt.So sicher die Scherfolie diese Rasur macht, sie ist auch gleichzeitig der Nachteil desTrockenrasierers. Baubedingt bleibt immer ein kleiner Abstand zwischen den Klingenund der Gesichtshaut, die Rasur ist nie so gründlich, wie bei der nassen Variante.

Bei sehr empfindlicher Gesichtshaut, Akne oder Ekzemen ist die Trockenrasur das Mittel derWahl, da hier die schonendste Rasur stattfindet.

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Die Nassrasur ist die ursprüngliche Form. Hier hat auch die Bezeichnung "Rasieren"ihren Ursprung. Lateinisch "Rasura" bedeutet soviel wie "Schaben" oder "Kratzen".Die alten Ägypter nutzten Rasiermesser aus Kupfer oder Bronze, erst im 17. Jahrhunderterfand man das Klapprasiermesser aus Stahl.

In jener Zeit war es unüblich, sich zu Hause zurasieren, stattdessen suchte man den Fachmann, den Barbier, zu diesem Zweck auf. Anfangdes 20. Jahrhunderts stellte die Firma Gillette erstmals Klingen vor, die durch die einfacheAnwendung auch für die häusliche Rasur taugten.Wenn auch die Anzahl der Klingen unüberschaubar geworden ist, so bleibt da Prinzip stetsgleich: Das Gesicht wird gewaschen, die Barthaare mit warmem Wasser eingeweicht.

Klassisch schlägt man dann mit dem Rasierpinsel Schaum aus Rasierseife oder Creme aufund verteilt diese auf den entsprechenden Gesichtsbereichen.

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Fertiger Rasierschaum oderRasiergel erfüllen den gleichen Zweck. Mit Hilfe eines Rasiermessers, eines klassischenRasierhobels oder einem modernen Rasiersystem rasiert man optimalerweise zuerst dieWangen, dann den Hals und zuletzt Kinn- und Ohrenpartie.

Hautschonender ist die Rasurmit dem Strich, gründlicher ist die Rasur gegen den Strich. Auch hier hat jeder seine eigeneAuffassung. Das Abspülen des Gesichts mit klarem, kaltem Wasser beendet die Rasur.Ob nass oder trocken, ein After Shave hilft in jedem Fall der Haut sich zu regenerieren.

Fazit

Ob nass oder trocken, letzten Endes erfüllen beide Varianten ihren Zweck. Es ist wohl eineTypfrage, welche Rasur für den Einzelnen die Richtige ist. Die Wünsche des Partnersspielen dabei sicher auch eine Rolle.

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