Wie viel Schlaf braucht ein junger Mann?

Redaktion Von Redaktion
Wie viel Schlaf braucht ein junger Mann?
pressmaster / 123RF Stock Foto

Schlafen ist gesund - keine große Überraschung, denn das gehört mittlerweile wohl zum Allgemeinwissen. Aber wie viel Schlaf braucht dein Körper wirklich? Wie schläfst du richtig? Warum schlafen Sportler besser und was passiert, wenn du einfach auf regelmäßigen Schlaf verzichtest? Augen auf, denn wir verraten es dir.

Wann habe ich genug geschlafen?

Jeder kennt die Unterschiede: Der beste Freund kommt mit fünf Stunden Schlaf pro Nacht komplett aus, andere öffnen erst nach sieben Stunden langsam ihre Augen. Das deutet bereits an, dass es den "perfekten Schlaf" nicht gibt. Einige Stunden über oder unter dem Durchschnitt zu liegen, ist daher ganz normal und sollte nicht überbewertet werden. Es kommt viel mehr auf das richtige Gleichgewicht an, das zwischen der Wach- und Schlafphase herrscht. Gleichzeitig sind sich nämlich Schlafforscher einig, dass sich zu viel Schlaf auch negativ auf deinen Körper auswirken wird - aber warum das so ist, wissen sie noch nicht.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass du genug geschlafen hast, wenn du dich tagsüber fit und ausgeruht fühlst. Das deutet nämlich darauf hin, dass du genug "Energie gesammelt" hast, um deinen Alltag problemlos zu überstehen. Ein kurzes Tief, das bei vielen Menschen um die Mittagszeit eintritt, ist dabei völlig normal und von deiner Schlafmenge nicht zu beeinflussen.

Gut geschlafen?

Ein allgemein als Durchschnitt angesehener Wert liegt zwischen sechs und acht Stunden pro Nacht. Dabei ist aber nicht nur wichtig, dass du schläfst, sondern auch wie du schläfst. Wenn du durchschlafen kannst, fühlst du dich danach wesentlich entspannter und wacher als eine Person, die alle zwei Stunden von Lärm geweckt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es einige Tipps, die insbesondere aus dem Bereich Sport kommen.

Wenn du dich sportlich am Tag betätigst, kannst du abends schneller, besser und vor allem erholsamer schlafen. Zu diesem Ergebnis, das sicherlich nicht ganz überraschend ist, kam eine Studie der National Sleep Foundation. Je mehr Sport du treibst, desto besser kannst du schlafen - und nebenbei tust du auch noch etwa für deinen Körper. Schwierig ist die Situation auch dann, wenn du dich generell nur wenig bewegst. Menschen mit einem typischen Bürojob, der sie den ganzen Tag auf einen Stuhl vor einem Computermonitor fesselt, berichteten fast einstimmig, dass sie häufig mehr oder weniger schlaflose Nächte durchleben - bei den Sportlern beklagte sich niemand.

Noch fünf Minuten...

Dieser Gedanke schießt dir sicherlich auch an dem einen oder anderen Morgen durch den Kopf. Zu viel Schlaf ist jedoch ebenso schädlich wie zu wenig. Das Herzinfarktrisiko steigt an, einige Menschen erkranken häufiger an Diabetes und selbst Demenz kann - im fortgeschrittenen Alter - zu den Krankheitsbildern der Vielschläfer gezählt werden. Eine verkürzte Lebenserwartung zählt also allgemein zu den Folgen von zu viel (und auch zu wenig) Schlaf. Warum das so ist, wissen die Forscher allerdings ebenfalls noch nicht.

Fazit für eine gute Nacht

Schlafmangel ist schlecht, eine Schlafüberdosis ebenso - versuche also, die goldene Mitte zu treffen und ein wenig Sport zu treiben. Auf lange Sicht sind nämlich beide Optionen nicht gesund für dich und deinen Körper. Höre bei der Schlafdauer aber nicht zu sehr auf deine Freunde, denn was für diese gesund sein mag, muss für dich nicht zutreffen.

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