13 prominente Gentlemen gegen Homophobie

Andreas Graf Von Andreas Graf
13 prominente Gentlemen gegen Homophobie
GQ

Mit der Aktion "#Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie" setzt das Männer-Magazin GQ ein Zeichen gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Diskriminierung von Schwulen und Lesben. 13 heterosexuelle deutsche Stars, wie Kostja Ullmann, beteiligen sich an der Initiative mit Bildern, auf denen sie sich küssen.

Herbert Grönemeyer und August Diehl, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, die Schauspieler Kostja Ullmann und Ken Duken, Rapper Moses Pelham und Thomas D sowie die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann haben sich auf Initiative des Männwer-Magazins GQ paarweise in Fotostudios getroffen, um sich zu küssen.

Entstanden sind dabei sechs leidenschaftliche Bilder. Sie sind ein Zeichen der Solidarität und des Protests gegen Homophobie, die wie die jüngsten Beispiele aus Russland oder Frankreich zeigen, noch immer weit verbreitet ist.

"Die Intoleranz, die Homosexuellen weiterhin  entgegenschlägt, ist erschreckend. Es geht uns mit #Mundpropaganda darum, ein klares Zeichen gegen Intoleranz und für eine freie Gesellschaft zu setzen und aufzurufen, diesen Gedanken weiterzutragen", so GQ-Chefredakteur José Redondo-Vega.

"Sich küssende Heteros dieser Mut ist absolut bewundernswert, erst recht, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Die Absagen, die wir auf der Suche nach Unterstützern für diese Initiative bekamen, haben uns gezeigt, dass selbst in Deutschland noch ein weiter Weg zu gehen ist."

GQ ruft zur Unterstützung auf

In der Januar-Ausgabe von GQ, die am 12. Dezember an den Kiosk kommt, finden Leser neben der 8-seitigen Strecke auch den Kampagnen-Sticker, mit dem sie selbst Solidarität für die Initiative demonstrieren können. Neben den Bildern zählt ein Kampagnen-Video auf GQ.de, das mit Szenen aus den Fotoshootings und Statements der beteiligten Stars den Kern der Idee transportiert, zu den Herzstücken der Aktion.

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Weitere Quellen: GQ, GQ