30 Jahre Aids

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30 Jahre Aids
RapidEye/Istockphoto.com

Am 5. Juni 1981 kam aus den USA der erste Bericht über Aids. Heute sind über 33 Millionen Menschen HIV-infiziert.

Am 5. Juni 1981 berichtete der Forscher Michael Gottlieb in Fachzeitschrift "Morbidity and Mortality Report" über fünf homosexuelle junge Männer mit einer befremdeten Form der Lungenentzündung. Kurz danach kamen auch Meldungen aus anderen Staaten der USA, dass ebenfalls schwule Männer an einer seltenen Krankheit litten.

Bei ihnen wurde eine andere Erkrankung diagnostiziert. Es handelte sich dabei um eine seltene Krebsart, dem Kaposi-Sarkom, die normalerweise nur immunschwache Patienten befällt. Bei der "epidemischen, HIV gekoppelten Form" äußern sich die Symptome durch beispielsweise Abmagerung oder der Entstehung von Geschwüren aus nicht heilenden Hautdefekten. Das klassische "endemische Kaposi Sarkom" äußert sich durch Hautknoten.   

Auch heterossexuelle Frauen betroffen

Bis dahin hatte es noch keine Meldungen von betroffenen heterosexuellen Frauen und Männern gegeben. Der Verdacht, dass ausschließlich homosexuelle Männer betroffen wären, mußte dann verworfen werden, als auch Berichte von heterosexuellen Frauen und Blutern öffentlich bekannt wurden.

Man wählte dann auch Anfang der 80er Jahre einen Namen und fasste die Symptome unter "Acquired Immune Deficiency Syndrome", also AIDS, zusammen. 1983 schließlich gelang den Virologen Luc Montagnier und Robert Gallo, unabhängig voneinander, die Entdeckung des HI-Virus. Der wirkliche Beginn der Forschung über HIV und AIDS war somit gesetzt.

Heute sind über 33 Millionen Menschen HIV-infiziert.

dbna-Dossier zum Thema "HIV&Aids"

Aus diesem Anlass haben wir nochmals für dich alle wichtigen Artikel von dbna zum Thema "HIV&Aids" zusammengetragen:

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