Auch mit seinem erneuten Vorstoß zum Verbot der Homo-Ehe in den USA musste Präsident George W. Bush eine Niederlage hinnehmen. Zwar stimmten 49 Senatoren für und nur 48 Senatoren gegen das Verbot - die erforderliche 2/3 Mehrheit, die für eine Verfassungsänderung notwendig ist erhielt der Vorschlag damit jedoch nicht.

Bereits 2004 war Bush mit diesem Vorschlag gescheitert. Nachdem er die Verfassungsänderung nun erneut an den Senat herangetragen hatte, waren Insider bereits davon ausgegangen, dass die Chancen für die Änderung gering seien. Das Abstimmungsergebnis bestätigte dies nun. Bush zeigte sich über das Ergebnis enttäuscht und betonte erneut, die Ehe müsse auf die Verbindung von Mann und Frau beschränkt bleiben, da sie in diesem Rahmen eine für die amerikanische Gesellschaft "grundlegende Institution" sei.

Die Befürworter des Verbots sehen - trotz der abermaligen Ablehnung durch den Senat - ihre Chancen steigen. "Wir sammeln Stimmen", so Senator David Vitter, "Das ist oft über mehrere Jahre hinweg notwendig, um eine 2/3-Mehrheit zu erreichen".

Doch selbst dann wäre die Verfassungsänderung noch nicht durchgesetzt, denn nach der Zustimmung des Senats wäre auch noch eine 2/3-Mehrheit im Parlament, sowie die Zustimmung von 3/4 aller Bundesstaaten notwendig.

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Weitere Quellen: Quelle: 365gay.com / ORF.atBildmaterial: © stock.xchng