Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Klage zweier Schwestern abgewiesen, die Klage wegen Diskriminierung gegen die Britische Regierung eingereicht hatten. Die Britinnen beriefen sich darauf, dass sie als nicht-lesbische und blutsverwandte Frauen keine eingetragene Partnerschaft eingehen konnten, wie dies für homosexuelle Paare in Großbritannien möglich ist.

Die Frauen leben seit ihrer Geburt zusammen und waren beide nie verheiratet. Als Begründung für Ihren Wunsch gaben Joyce Burden und ihre Schwester Sybil - beide bereits über 80 - an, dass sie im Todesfall einer Schwester hohe Erbschaftssteuern zahlen müssten. Sie argumentierten, dass dies ungerecht sei, da unverheiratete gleichgeschlechtliche Paare durch das Lebenspartnerschaftsgesetz von diesen Steuern ausgenommen seien.

In einer 4 gegen 3 Entscheidung wies der Gerichtshof die Klage der Schwestern ab und forderte sie zur Zahlung der Gerichtsgebühren auf.

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Weitere Quellen: Quelle: 365gay.comBildmaterial: © Council of Europe