"Wir stimmen mit der Stadt Berkeley und dem Berufungsgericht überein, dass eine Behörde grundsätzlich vom Emfänger von Fördermitteln verlangen kann, dass er schriftlich und unmissverständlich zusichert, dass er nach den allgemeinen Antidiskriminierungsrichtlinien handelt.", so Richterin Kathryn Mickle Werdegar vom obersten Gerichtshoch Kaliforniens. Sie bekräftigte damit die vorausgegangene Entscheidung, einer Gruppe von "Boy Scouts" die Nutzung eines der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Bootanlegestelle zu untersagen mit dem Verweis auf deren homo-feindliche Einstellung. Die erneute Zulassung der Klage lehnte die Richterin damit ab.

Dass die Boy Scouts schwulen und atheistischen Jugendlichen die Aufnahme in die Gruppe verweigern, verstoße gegen die 1997 eingeführte Regelung der Stadt Berkeley, dass Leistungen der Stadt nur noch an Gruppen gehen, die niemanden diskriminieren.

Die Gruppe der "Berkeley Sea Scouts" hatte die Anlegestelle bereits seit 1930 genutzt. Nach dem Verbot durch die Stadt hatte die Gruppe geklagt und war bis zum obersten Gerichtshof des Bundesstaates gegangen. Dieser hatte im vergangenen März die Entscheidung der Stadt bestätigt.

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