Acht Punkte für mehr Rechte

Redaktion Von Redaktion

(dbna.de) Der designierte US-Präsident Barack Obama hat auf seiner Internetseite einen Acht-Punkte-Plan für mehr Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen veröffentlicht. Darin spricht er sich für einen besseren Schutz vor Diskriminierung, für eingetragene Partnerschaften und einen verstärkten Kampf gegen HIV aus.

Obama will sich für den Matthew Shepard Act einsetzen. Dieser Gesetzentwurf sieht vor, dass Hassgewalt gegen homo-, bi- und transsexuelle Menschen von den US-Bundesbehörden verfolgt wird. Außerdem will sich Obama dafür engagieren, dass Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität am Arbeitsplatz verboten wird.

In dem Acht-Punkte-Plan zeigt sich Obama auch als Unterstützer von eingetragenen Partnerschaften für Schwule und Lesben. Er will Homo-Paaren die gleichen Rechte zugestehen wie Ehepaaren. Außerdem sollen auch Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen. Obama glaubt, "dass Kinder von einem gesunden und liebenswerten Zuhause profitieren, egal ob die Eltern schwul sind oder nicht."

Ebenfalls unter die Stärkung von LGBT-Rechten zählt das Obama-Team den Kampf gegen die Verbreitung des HI-Virus. Obama kündigte an, in seinem ersten Jahr als Präsident eine nationale Strategie gegen HIV und Aids zu entwickeln. In seinem Plan zeigt er, dass er vieles anders machen will als sein Vorgänger George W. Bush. So spricht sich Obama für altersgerechte Sexualaufklärung und verstärkte Werbung für Verhütungsmittel aus. Außerdem will er sich als Präsident gegen die Stigmatisierung von HIV und Aids stellen.

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Weitere Quellen: www.change.gov, Matthias Winkelmann/www.wikipedia.de (CC-Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)