"Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sind wie Ehen von gegenseitiger Fürsorge, Unterstützung und Verantwortung geprägt. Deshalb setzt sich die Landesregierung Schleswig-Holstein seit Jahren erfolgreich gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare und für ihre rechtliche Gleichstellung mit Verheirateten ein.
Diese Politik führen wir konsequent fort und unterstützen deshalb die "Aktion Einszueins"

Mit diesen Worten untermauert Heide Simonis, Ministerpräsidentin vonSchleswig-Holstein ihre Unterstützung für die Aktion 1:1 desLSVD.  Und mit dieser Meinung steht sie nicht allein, dennzahlreiche Prominente aus Film, Fernsehen, Politik und Gesellschaftstehen hinter der Aktion, die eine rechtliche Gleichstellung dergleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der traditionellen Ehefordert. "Gleiche Pflichten, gleiche Rechte. Nur das ist fair!" fordertdie Sängerin Katja Ebstein unisono mit dem bekannten SchriftstellerGünther Grass.

Mit der Aktion möchte der LSVD vor allem über die ungleichenrechtlichen Rahmenbedingungen der beiden Lebensformen aufklären. Sosteht beispielsweise im Todesfall dem verbliebenen Partner in einerHomo-Ehe bei der Erbschaftssteuer nur ein Freibetrag von 5200 Euro zu,in der traditionellen Ehe liegt dieser Betrag bei 307.000 Euro. Dadurchmüssten viele Homosexuelle nach dem Tod des Partners z.B. einegemeinsame Wohnung aufgeben.

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Weitere Quellen: N24.de