Angst vor Übergriff auf Papst

Patrick Fina Von Patrick Fina

(dbna.de / queercom) Der anstehende Frankreich-Besuch des Papstes sorgt schon im Vorfeld für Schlagzeilen. Wie die Zeitung "Le Figaro" berichtet, überwache die Polizei aus Angst vor Übergriffen neben terroristischen Vereinigungen auch Homo-Aktivisten. Dem Bericht der Zeitung zufolge beschatten französische Anti-Terror-Einheiten unter anderem die Gruppe "Act Up", die sich für eine Öffnung der Ehe einsetzt und bereits zu Gegendemonstrationen aufgerufen hat. Die Behörden wollen damit verhindern, dass sich ähnliche Szenen wie beim Weltjugendtag in Sydney zutragen. Dort hatten Demonstranten Kondome in Richtung des Papstes geworfen.

Papst Benedikt XVI. wird in der kommenden Woche Paris und Lourdes besuchen. Wiederholt forderte er in der Vergangenheit Staaten dazu auf, Homosexuellen bestimmte Rechte zu verweigern. Zuletzt kritisierte er im Mai die Öffnung der Ehe in Kalifornien. "Die Vereinigung aus Liebe, die auf der Ehe zwischen Mann und Frau basiert und die Familie ausmacht, ist ein hohes Gut für die gesamte Gesellschaft, das nicht ersetzt oder mit einer anderen Art von Verbindung durcheinander gebracht werden kann", sagte Benedikt XVI.

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Weitere Quellen: queercom