Apple führt Regenbogenflaggen-Emoji ein

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer

Schwule Eltern gibt es schon, aber eine Regenbogenflagge hat noch gefehlt. Das holt Apple jetzt nach: Mit dem neuesten Update wird das iPhone noch bunter.

Mehr als einhundert neue Emojis kündigt Apple seinen Nutzern an. Die Smileys und Bildchen erhalten iPhone- und iPad-Nutzer mit dem Update auf iOS 10, das ab Herbst verfügbar ist. Mit dabei ist auch eine Regenbogenflagge.

Die kommt zwar für die CSD-Saison zu spät, aber so lassen sich immerhin der graue Herbst und der dunkle Winter etwas bunter gestalten. Außerdem arbeitet Apple an Gleichstellung: Zu den neuen Emojis gehören auch Sportlerinnen, etwa eine Gewichtheberin oder eine Surferin.

Schwule und lesbische Emojis seit 2015

Und Frauen dürfen endlich dieselben Jobs haben wie männliche Emojis: Mit dem Update befinden sich bald auch eine Detektivin und eine Bauarbeiterin auf der Tastatur. Daneben werden auch Familien vielfältiger. In Zukunft gibt es auch alleinerziehende Emoji-Eltern.

Das Unternehmen aus Kalifornien positioniet sich immer wieder LGBTIQ*-freundlich. Erst zum San Francisco Pride hat Apple allen Angestellten, die an der Parade teilgenommen haben, ein Regenbogen-Armband für die Apple Watch geschenkt.

Schwule Emojis gibt es bereits seit April 2015 auf dem iPhone. Knapp ein halbes Jahr vorher hat sich der Chef des Milliardenkonzerns, Tim Cook, als schwul geoutet. 

Kommentare
Kommentare werden geladen
dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!