Arizonas Gouverneurin stoppt Religionsgesetz

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Arizonas Gouverneurin stoppt Religionsgesetz
duha127 / 123RF Stock Foto / T-Immagini/istockphoto.com

Im US-Bundesstaat Arizona hätten Schwule und Lesben schon bald als Kunden abgelehnt werden können - ganz legal und unbedenklich. Dieses Vorhaben hat Arizonas Gouverneurin Jan Brewer per Veto nun gestoppt.

Ein Gesetzesentwurf in Arizona hätte sicherstellen sollen, dass Geschäftstreibende nicht mehr unbedingt Homosexuelle bedienen müssen.

Sofern Homosexualität nicht mit der Religion des Geschäftstreibenden zu vereinbaren gewesen wäre beziehungsweise in einem direkten Widerspruch gestanden hätte, wäre die Diskriminierung gegenüber Homosexuellen erlaubt und rechtens gewesen.

Gouverneurin Brewer kippte Gesetz per Veto

Die republikanischen Gouverneurin Jan Brewer legte ihr Veto gegen das Vorhaben ein. Das Gesetz könne ungewollte, schlechte Auswirkungen haben und mehr Probleme schaffen als lösen, sagte Brewer.

Gage Skidmore/wikimedia/CC BY-SA 3.0
Jan Brewer ist die amtierende Gouverneurin des Bundesstaates Arizona.

Jan Brewer ist die amtierende Gouverneurin des Bundesstaates Arizona.

Der Entwurf zum Gesetz ging von der erzkonservativen Gruppe "Center for Arizona Policy" aus. Diese ist in der Vergangenheit bereits durch ihre Haltung zur Wahrung der "traditionellen" Werte der Ehe, einer strikten Haltung gegen Abtreibung und für ihre Homo-feindlichen Standpunkte aufgefallen.

Auf der anderen Seite stand die Bürgerrechtsorganisation "ACLU", welche öffentlich an Brewer appellierten, diesem Gesetz nicht zuzustimmen.

Der Meinung von ACLU nach, hat das Gesetz nichts mit Religionsfreiheit oder "Für" oder "Gegen" Gott zu tun. Das Gesetz hätte dem Staate Arizona erheblich geschadet, so die Gruppe. Auch Demokraten sprachen sich öffentlich gegen den Entwurf aus.

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