Aus Protest: Juden küssen Araber

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Aus Protest: Juden küssen Araber

YouTube/Time Out Tel Aviv

In einem israelischen Schulbuch hatte eine Jüdin eine Affäre mit einem Araber. Unmöglich, dachte das Bildungsministerium, und hat das Buch verboten. Dagegen regte sich küssender Widerstand.

Der Konflikt in der Nahost-Region schwelt schon lange. Immer wieder bricht er es, der Terror gehört in Israel, im Gaza-Streifen und im Westjordanland zum Alltag dazu. Wie tief die Feindschaft sitzt, hat das israelische Bildungsministerium wieder einmal bewiesen.

Denn die Behörde hat ein Schulbuch verboten, in dem eine jüdische Frau eine Affäre mit einem arabischen Mann hatte. Dagegen gab es jedoch zahlreiche Proteste. In einem Internetvideo von Time Out Tel Aviv wurden sechs Paare dazu aufgerufen, sich ebenfalls gegen den Hass zu engagieren.

Tel Aviv als schwuler Hotspot der Region

Wie sollten sie das tun? Ganz einfach: Durch einen Kuss. Denn Liebe, so die Botschaft, kann alle Unterschiede überwinden. Mit dabei sind auch zwei schwule Paare. Israel ist das einzige Land in der Region, in der Homosexuelle normal leben können. Vor allem in Tel Aviv gibt es deshalb eine große schwule Szene.

Viele Schwule aus den arabischen Nachbarländern fliehen deshalb dorthin, um ein sicheres Leben zu führen. Jüdisch/muslimische Paare sind deshalb keine Seltenheit auf den Straßen Tel Avivs.

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Weitere Quellen: YouTube/Time Out Tel Aviv