(dbna.de / pinknews.co.uk) Erneut konnten Schwule und Lesben in Russland nicht von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen: Moskauer Polizisten beendeten eine Demonstration für die Rechte Homosexueller - obwohl diese genehmigt worden war. Als Begründung gaben die Beamten an, dass die Demonstration die Bauarbeiten an einem nahestehenden Gebäude behindern würden.

"Die Behörden in Moskau haben das Gesetz erneut gebrochen, indem sie unseren Streikposten nicht zugelassen haben", so einer der Demonstranten. Die Protestaktion vor dem Büro der EU-Vertreter in Russland sollte diese dazu bewegen, dem Moskauer Bürgermeister Yuri Luzhkov zu verbieten, durch Europa zu reisen. Dieser ist als homophob bekannt und hat bereits mehrfach Homo-Demos verboten und diese auch als "satanistisch" bezeichnet.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Quelle: pinknews.co.ukBildmaterial: © stock.xchng