(dbna.de / Karlsruhe) Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) muss die Homo-Ehe in Bezug auf die Zusatzaltersversorgung im öffentlichen Dienst nicht mit der klassischen Ehe gleichgestellt werden. Der BGH wies damit am vergangenen Mittwoch die Klage eines Mannes ab, der die Gleichstellung seiner eingetragenen Partnerschaft in Bezug auf die Zusatzaltersversorgung gerichtlich erwirken wollte. Der Kläger lebt seit 2001 in einer eingetragenen Partnerschaft.

Die Richter entschieden, dass das Grundgesetz eine Ungleichbehandlung zulasse und die Satzung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) sich auf den Familienstand der Ehe beziehe. Die klassische Ehe dürfe wegen "einem für die Zukunft der Gesellschaft wesentlichen Anliegen" priviligiert sein.

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Weitere Quellen: Quelle: tagesschau.de / mz-web.deBildmaterial: © stock.xchng