(dbna.de / 365gay.com) Die Regierungskrise in Italien hat ein vieldiskutiertes Opfer gefordert: die Homo-Ehe ist aus dem geplanten Regierungsprogramm der Mitte-Links-Koalition unter Romano Prodi verschwunden. Ein Sprecher des designierten Ministerpräsidenten bestätigte am Montag, dass die Pläne zur Einführung einer "zivilen Partnerschaft" nach dem Vorbild des französischen "PACS" nicht weiter verfolgt werden.

Zu diesem Zug war Prodi gezwungen, um die Christ-demokratische Partei als Koalitionspartner zu gewinnen.

Nach Informationen des Sprechers sei der Ministerpräsident aber weiterhin für die Einführung einer solchen Regelung und er hoffe, diese in der künftigen Regierungsarbeit wieder vorschlagen zu können.

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