Die American Family Association und 41 weitere konservative Gruppen forderten den Konzern Ford dazu auf, sein Engagement für die schwullesbische Community einzustellen und auch nicht mehr in schwullesbischen Medien zu werden. Ford hatte in einer aktuellen Kampagne schwullesbische Organisationen finanziell unterstützt und auch eine auf die homosexuelle Käuferschicht ausgerichtete Kampagne gestartet.
"Die Unterstützung, die Ford diesen Gruppen - die Homo-Ehen fordern - zukommen lässt, kann den Händlern im Land nur schaden. Warum stellt Ford die Interessen von sieben Homo-Gruppen über die Interessen all ihrer Händler? Einfach, weil Ford die sieben homosexuellen Führer" (dieser Gruppen) "für wichtiger hält, als tausende ihrer Händler", so Donald E. Wildmon, Vorsitzender der AFA. In einem Brief an die Konzernleitung fordert die AFA eine Stellungnahme und schlägt auch den 20. Januar als Termin hierfür vor. Die Stellungnahme solle aber schriftlich erfolgen, da die Organisation dem Konzern nicht mehr vertrauen könne.

Im vergangenen Jahr hatte Ford die Werbung für Jaguar und Land Rover in schwullesbischen Medien eingestellt, nachdem die AFA mit einem Boykottaufruf Druck auf den Konzern ausgeübt hatte. Die AFA tritt immer wieder mit solchen Boykottaufrufen in die Öffentlichkeit, um Firmen an ihrer schwulenfreundlichen Firmenpolitik zu hindern. Auch der Sender NBC sieht sich derzeit in Bezug auf seine Serie "The Book of Daniel" solchen Aktionen ausgesetzt.



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Weitere Quellen: 365gay.com