Boykottaufrufe gegen Barilla

Andreas Graf Von Andreas Graf
Boykottaufrufe gegen Barilla
WaCH / photocase.com

Weil Barilla-Chef Guido Barilla niemals Werbespots mit einer homosexuellen Familie machen würde, gibt es in den sozialen Netzwerken derzeit einen Shitstorm gegen den italienischen Nudelhersteller.

In einem Radio-Interview sagte Barilla: "Für uns ist das Konzept der heiligen Familie ein fundamentaler Wert in der Firma. [] Ich bin für die traditionelle Familie, ich werde nie einen Spot mit Homosexuellen produzieren.".

Weiter sagte er: "Wenn ihnen unsere Pasta und unsere Kommunikation gefällt, dann essen sie unsere Pasta. Wenn ihnen das nicht passt, was wir sagen, ist es besser, sie essen eine andere Pasta."

Auf Twitter wurde kurze Zeit nach dem Interview unter dem Hashtag #boicottabarilla dazu aufgerufen, Produkte des Herstellers, dazu gehört auch die Knäckebrot-Marka "Wasa", zu boykottieren. Alle Barilla Facebook-Seiten wurden mit einem Shitstorm geflutet.

Halbherzige Entschuldigung

Inzwischen hat sich Guido Barilla bei Facebook entschuldigt. Er habe großen Respekt vor Homosexuellen und es tue ihm leid, Gefühle verletzt zu haben.

Kommentare
Kommentare werden geladen
dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: WaCH / photocase.com