Calum McSwiggan: Ich bin nicht schuldig

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer

Dem YouTuber wird vorgeworfen, eine homophobe Attacke erfunden zu haben. Der 26-Jährige hat zwar zugegeben, sich selbst verletzt zu haben, plädiert aber auf unschuldig: Der Angriff hat wirklich stattgefunden, sagt er.

Was genau ist in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni passiert? Das muss jetzt ein Gericht herausfinden. Nachdem der YouTuber Calum McSwiggan den ersten Termin verpasst hat, weil er auf Familienurlaub in Spanien war, erschien er am Montag vor dem Gericht in Los Angeles. Dem 26-Jährigen wird vorgeworfen, dass er einen Polizeibericht falsch ausgefüllt und ein Auto beschädigt hat (dbna berichtete ausführlich).

Calum McSwiggan plädiert in beiden Punkten auf unschuldig. Bereits in einem Facebook-Post kurz nach dem Vorwurf, er hätte die homophobe Attacke nur erfunden, verteidigte er sich: Der Angriff ist nicht ausgedacht. "Nur weil es keine sichtbaren Verletzungen in meinem Gesicht gab, heißt es nicht, dass ich nicht angegriffen wurde."

Ist er schuldig? Ihm droht eine Gefängnisstrafe

Zwar hat er zugegeben, dass er sich einige der Verletzungen selbst zugefügt hat. Das habe er aber nur getan, damit er aus der Gefängniszelle freikommt, um stattdessen im Krankenhaus behandelt zu werden. "Es war die einzige Lösung für mich, da rauszukommen."

Dass viele ihn für einen Lügner halten, belastet ihn darüber hinaus sehr. "Viele versuchen, meine Geschichte anzuzweifeln, doch das ist die ganze Wahrheit", schrieb er damals. "Eine Schande für die LGBT*-Community genannt zu werden, eine Community, der ich mein Leben gewidmet habe, ist schmerzhafter als es jedes Hassverbrechen sein könnte."

Eine weitere Voruntersuchung ist für den 7. November angesetzt. Sollte Colum McSwiggan verurteilt werden, droht ihm eine einjährige Gefängnisstrafe.

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