Coming-out bei Daimler

Christian Brandl Von Christian Brandl

Auch wenn es bereits seit Ende Juli offiziell besteht: vergangene Wochefand bei Daimler das erste offizielle Treffen des schwul-lesbischenMitarbeiternetzwerks "GL@D" statt.

(dbna.de / Daimler-Blog) Auch wenn es bereits seit Ende Juli offiziell besteht: vergangene Woche fand bei Daimler das erste offizielle Treffen des schwul-lesbischen Mitarbeiternetzwerks "GL@D" statt und erst vor kurzem wurde die offizielle Pressemeldung zur Gründung von GL@D veröffentlicht. Die Initiatoren Johanna Kösler, 48, und Siggi Sikorski, 42, werden künftig mit dem DiversityManagement der Daimler AG eng zusammenarbeiten.

Der offene Umgang mit Homosexualität ist am Arbeitsplatz noch lange keine Selbstverständlichkeit. "Ich bin out", sagt Kösler: "Aber mehr als dieHälfte der Schwulen und Lesben verschweigen ihre sexuelle Identität amArbeitsplatz aus Angst, diskriminiert, verspottet oder angefeindet zuwerden."

Entstanden ist das Netzwerk aus einer privaten Initiative: Sikorski hat schon Ende der neunziger Jahreden Stammtisch für Schwule und Lesben bei Daimler mitgegründet. "Wirhaben uns einmal im Monat in privaten Wohnungen getroffen." GL@D zählt derzeit 40 Mitglieder.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Daimler-Blog / jetzt.de, Logo: Daimler-Blog, Teaserbilder: iStockPhoto.com