Coming-out im Profifußball

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Coming-out im Profifußball
AZ1172/Flickr/CC BY-SA 2.0

Philipp Lahm hat schwulenProfi-Fußballern davon abgeraten, sich zu outen. In einem Interviewmit der Zeitschrift Bunte sagte er: "Für denjenigen, der estut, würde es sehr schwer werden. Ein offen schwuler Fußballerwürde Schmährufen ausgesetzt sein."

Philipp Lahm hat schwulenProfi-Fußballern davon abgeraten, sich zu outen. In einem Interviewmit der Zeitschrift Bunte sagte er: "Für denjenigen, der estut, würde es sehr schwer werden. Ein offen schwuler Fußballerwürde Schmährufen ausgesetzt sein."

Weiter sagte der 27-jährigeNationalelf-Kapitän: "Es ist schade, aber Schwulsein ist imFußball - anders als in Politik und Showgeschäft - immer noch einTabuthema." Er selbst habe aber "keinerleiBerührungsängste" mit Homosexuellen, weshalb ein schwulerMannschaftskollege für ihn kein Problem wäre."

Damit widerspricht erDFB-Präsidenten Theo Zwanziger, der sich Anfang März für einOuting schwuler Fußballer ausgesprochen hat. "Ich würde esmutig finden und begrüßen, wenn sich ein Bundesliga-Spieler outenwürde. Er hätte auch die Unterstützung des DFB und von mir."

Zuletzt hatte auch derdeutsche Nationaltorwart Manuel Neuer schwulen Profifußballern dasComing-out empfohlen (dbna berichtete): "Auch die Fans werdensich schnell daran gewöhnen. Wichtig ist die Leistung".

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Weitere Quellen: AFP/SID/DADP/Spiegel, AZ1172/Flickr/CC BY-SA 2.0 (Titelbild)