Dalai Lama hat keine Probleme mit der Homo-Ehe

Redaktion Von Redaktion
Dalai Lama hat keine Probleme mit der Homo-Ehe
Niccolò Caranti/Wikimedia/CC BY-SA 3.0

Die Homo-Ehe sei eine "individuelle Entscheidung". Dies antwortete der Dalai Lama kürzlich auf die Frage des US-Talkmasters Larry King über seine Meinung zu diesem Thema. Auch Sexualität zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern sei in Ordnung, solange sie geschützt und einvernehmlich geschehe.

Persönlich steht das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus homosexuellen Menschen also positiv gegenüber. Dennoch sollten sich gläubige Personen an die Vorgaben ihrer Religion halten. Daneben sei es Sache des jeweiligen Staates, die Homo-Ehe zu erlauben.

Schwarz und Weiß, Feuer und Eis, Homosexualität und Religion?

Der tibetische Mönch, der zur Zeit in Indien im Exil lebt, sieht vor allem für nicht-gläubige Personen keinen Grund, ihre Homosexualität zu verleugnen. Dies sei ihre individuelle Entscheidung.

Auflösen konnte der Dalai Lama jedoch nicht die Kontroverse zwischen Homosexualität und Glaube. Folgt ein schwuler Mann oder eine lesbische Frau nämlich den religiösen Vorschriften, so wie es der Dalai Lama im Interview anriet, lässt sich dies häufig nicht mit der eigenen Sexualität vereinbaren. Beispielsweise erkennt dies die katholische Kirche oder der Islam Homosexualität nicht an.

Trotzdem stellt sich der Dalai Lama klar gegen Diskriminierungen von Homosexuellen, ob diese nun gläubig sind oder nicht. Dies sei ein Verstoß gegen Menschenrechte.

"Es spricht nichts gegen homsexuelle Paare"

Des Weiteren sprach der Dalai Lama sich auch für die Homo-Ehe aus. Wenn ein homosexuelles Paar wirklich fühle, dass eine gleichgeschlechtliche Ehe sie zufriedener mache und beide komplett damit einverstanden seien, dann spreche nichts gegen eine solche Lebensform.

Letztendlich sei es aber Sache der einzelnen Staaten, das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe zu schaffen.

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Weitere Quellen: Pinknews