Demokraten buhlen um schwule Wähler

Patrick Fina Von Patrick Fina

(Pride1 / dbna.de) Barack Obama wirbt im Präsidentschaftswahlkampf um die Stimmen schwuler und lesbischer Wähler. In einer Rede kündigte der demokratische Präsidentschaftskanditat an, dass er sich gezielt für die Rechte Homosexueller einsetzen werde. Schwule und Lesben müssten frei von Diskriminierung leben können, sagte Obama. "Ich weiß, dass es unterschiedliche Auffassungen in der Frage der Homo-Ehe gibt. Aber wir alle sind uns einig, dass unsere schwulen Brüder und unsere lesbischen Schwestern es verdienen, die Person, die sie lieben, im Krankenhaus zu besuchen."

Obwohl sich Obama schon als Senator für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben ausgesprochen hat, üben amerikanische Homo-Aktivisten Kritik am demokratischen Präsidentschaftskandidaten. Grund dafür ist Obamas Einstellung zur Homo-Ehe: Eine Öffnung der Ehe für Homosexuelle lehnt er ab. Trotzdem prognostizieren aktuelle Umfragen, dass Obama von einer Mehrheit der Schwulen und Lesben gewählt würde. Die Präsidentschaftswahl findet am 4. November statt.


dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: prideone, istockphoto.com/Jorge Krohn